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Extrem gefährlicher Kreisverkehr - Kottbusser Tor

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Extrem gefährlicher Kreisverkehr - Kottbusser Tor

U Kottbusser Tor (Berlin) 10999 Berlin

Meine Anmerkungen sind unabhängig von der derzeitigen Baustellensituation, werden durch diese aber massiv verschärft:

Zwar gibt es am Kottbusser Tor eine Ampelschaltung, als Radfahrer wird man aber ständig vom anfahrenden Autoverkehr im Kreisel überholt, die dann nach rechts abbiegen (oft ohne blinken oder die versuchen einen im Kreisel zu überholen, um dann schnell vor einem rechts abzubiegen).
Dadurch wird man pro Durchfahrt durch den Kreisel mindestens einmal geschnitten. Es gibt Tage, an denen man mehrfach zum Anhalten gezwungen wird, will man einem Unfall entgehen. Darüber hinaus sind die Fahrspuren sehr eng, Autos fahren sehr knapp an einem vorbei und zwingen gelegentlich zum Anhalten am Bordstein). Eiin zusätzliches Problem sind viele Auto (und Radfahrer), die bei Rot fahren und auch Rafdfahrer, die von hinten überholend an Ampeln versuchen durchzufahren. Auch Fußgänger laufen oft bei Rot, insbesondere direkt unter der Hochbahn, am Übergang der Gitschiner Str. und auf Höhe der Sparkasse.

Vorschlag:
1. breiter Fahrbahnstreifen für Radfahrer (wie z.B. rund um den Alexanderplatz), ggfs. Aufgabe der rechten Fahrspur der Autofahrer zugunsten des Radverkehrs. (würde auch riskante Fahrmanöver von überholenden Radfahrern weniger gefährlich machen).

2. Deutlich vorgezogene Grünphase für Radfahrer.

3. Anbringen einer Sperre (wie bei der Tram) im Bereich des Kreisels nur mit Durchlass an den Fußgängerampeln.

4. Insgesamt wäre ein Verlagern des Radweges vom Trottoir auf die Fahrbahn (wie bspw. Wilhelmstr. oder Turmstr. oder Beginn Greifswalder Str.) wünschenswert, und zwar auf der gesamten Skalitzer und Gitschiner Str.! Diese Strecke ist über weite Strecken lebensgefährlich - insbesondere, weil dort, den Tempo 30-Zonen zum Trotz sehr schnell gefahren wird. Im Grunde beführworte ich einen Fahrbahn-Radstreifen für die gesamte Achse: vom Frankfurter Tor bis zum Lützow-Platz.

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

69 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Ein Gefahrenbrennpunkt

1

Ich finde, der Vorschlag trifft die kritischen Aspekte punktgenau.

Insbesondere die vorgeschlagenen Punkte 1, 2 und 4 sind längst überfällige Maßnahmen!

Kommentar Nr. 2

Die neu angelegten Radstreifen sind ein Witz

2

Wurden die Radfahrer in diesem Bereich mal gezählt??? Zu erwarten ist ein Stau insbesondere durch die breite der Radwege, die Zäune und die Art der Rückführung in den fliessenden Verkehr - ODER NICHTNUTZUNG - insbesondere durch Stadtverkehr gewohnte Radler. Ich schätze das durchgängige Fahren auf der Strasse auch hier als sicherer ein.

Kommentar Nr. 3

Was passiert mit den Fahrrädern, die jetzt schon allseitig an die Radwegzäune angeschlossen werden??

3

Dadurch wird das Nutzen der Radwege sehr gefährlich: herausstehende Lenker, Pedalen, ...

Kommentar Nr. 4

Gitschiner Str

4

die Fußgänger sind gezwungen, die Straße unter der Hochbahn bei Rot zu überqueren,da die grüne Ampelphase so extrem kurz ist.Es gelingt nicht, bei grün die andere Straßenseite zu erreichen.
An dieser Kreuzung hat der Autoverkehr absolute Priorität

Kommentar Nr. 5

Die Planer scheinen nichts dazugelernt zu haben: Hochboardradwege 2.0 - jetzt noch gefährlicher!

5

Kosten viel, bringen nix.
Was haben sich die Planer des Kottis nur dabei gedacht?! Ging es etwa nur um die Optik der schicken schmiedeeisernen Zierzäune, hinter denen jetzt die Radfahrer 'versteckt' werden sollen?
Die hohen Zäune werden doch bald mit Werbung und Plakaten vollgemüllt werden.
Abbieger werden Radfahrer dann gar nicht mehr sehen können, vor allem keine radfahrenden Kinder.
Hat man denn nichts gerlernt aus der Fehlplanung "Hochboardwege"?
Der Kottikreisel ist in der Unfallstatistik DER Unfallschwerpunkt Berlins!
Und wir sollen hier unsere Vorschläge bringen, während gerade Millionen für so einen Mist verbraten wurden, damit der Senat nachher sagen kann: "Was wollt ihr, wir haben doch gerade erst alles saniert. Beschwert euch in 30 Jahren wieder."

Kommentar Nr. 6

Wichtige am "neuen" Kotti sind die Ampelschaltungen

6

Am Kotti sind nach dem Umbau die Grünphasen der Fußgänger und Radfahrer von denen der rechtsabbiegenden Kfz getrennt.
Wenn sich zukünftig alle an die Lichtzeichen halten, dürfte es wesentlich weniger Konflikte geben als früher. Da genau das aber nicht zu erwarten ist, kann man den Umbau wohl trotzdem als Fehlplanung betrachten, da er vllt. auf dem Papier sinnvoll erschien, sich in der Praxis aber wohl nicht bewähren wird.
Die verzwickte Kreuzungssituation ist allerdings, auch durch die Hochbahnstation bedingt, nur äußerst schwierig zu lösen. Hier hätte es eines viel größeren Umbaus bedurft.

Die Zäune sind übrigens zum Schutz der Radfahrer vor Fußgängern angelegt und haben wegen der Problematik mit angeschlossenen Fahrrädern einen besonders großen Abstand zum Radweg.