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Fahrradstreifen in der Sonnenallee

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Fahrradstreifen in der Sonnenallee

Erkstr. (Berlin) 12045 Berlin

Fahrradstreifen in beide Richtungen der Sonnenallee würden die Sicherheit der Fahrradfahrer erhöhen.
Es fahren auf dieser Straße viele Autos. Oft kommt es zu brenzligen Situationen.

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

217 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Platz

1

Genügend Platz ist dazu ja da. Zwischen Wildenbruchstraße und Pannierstraße gibt es ohnehin nur eine Spur (keine Trenn-Markierung) die dafür aber sicher 6m breit ist. In diesem Abschnitt bräuchte es nicht einmal irgendwelche Umbaumaßnahmen.

Kommentar Nr. 2

Politisch bereits abgelehnt

2

Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin
Fahrradstreifen auf der Sonnenallee
Drucksache: 1636/XVIII
20.06.2011
Der Antrag wird von den antragstellenden Fraktionen der SPD und Grünen in folgender Fassung zurückgezogen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich für die Einrichtung eines beidseitigen Fahrradstreifens auf der Sonnenallee zwischen S-Bahnhof Sonnenallee und Hermannplatz einzusetzen. Dies soll im Rahmen der verkehrsberuhigenden Maßnahmen im Zuge des Stadtentwicklungsplanes Verkehr geschehen.

Die Begründung im Ausschuss passt leider nicht mehr ins Kommentarfeld, sie ist unter "zu 7" hier zu finden: http://www.reuter-quartier.de/uploads/media/Protokoll_Ausschuss_Dez_10.pdf

In der Sonnenallee sind zwar keine Spuren markiert, es wird aber 2-spurig gefahren. Ein Radfahrstreifen würde entweder eine der beiden Spuren kosten oder die Parkplätze am Straßenrand. Für beide Möglichkeiten gibt es keine politischen Mehrheiten. In Anbetracht des Umbaus der Karl-Marx-Straße auf eine Fahrspur plus Radfahrstreifen ist in absehbarer Zeit auch nicht damit zu rechnen dass sich das ändert. Zwar laufen die beiden Straßen etwas auseinander, die Sonnenallee soll aber trotzdem Kfz-Verkehr aus der Karl-Marx-Straße aufnehmen.
Sinnvoll wäre es daher, die Weserstraße als Fahrradstraße auszubauen und in der Sonnenallee vor den Kreuzungen Busspuren einzurichten.

Kommentar Nr. 3

Dringender Handlungsbedarf

3

Trotz der Einwände von Herrn Däumel besteht in der Sonnenallee Handlungsbedarf für Rdfahrer!
Die Donaustr als auch die Weserstr sind im momentanen Zustand keine Alternative.
Die Sonnenallee ist außerdem eine Einkauf- und Geschäftestraße, da wird Fahrradverkehr auch nicht auf eine Parallelstraße zu lenken sein.

Auf die Sonnenallee gehört ein Radstreifen oder eine Busspur!

Gruß.
Eggers.

Kommentar Nr. 4

Eineinhalb Spuren sind Mist

4

Durch die fehlende Spurenaufteilung quetschen sich häufig zwei Autos aneinander vorbei. Für Radfahrer bleibt dann auf der Sonnenallee kein Platz mehr. Das Problem sind die eineinahlbspurige Fahrbahn.

Vorschlag: Verengung der Autospur auf eine Autobreite und Schaffung einer Fahrradspur!

Das würde auch zu einem gelasseneren Fahrverhalten der Autofahrer führen, da sich die Frage: "Pass ich da noch durch?" nicht mehr stellen würde.

Kommentar Nr. 5

Erst wenn es Tote gibt...

5

Ich habe das genau so etwas weiter nördlich auch angegeben. Die Befahrung der Sonnenallee ist für Radfahrer lebensgefährlich. Ich hatte dort bereits einen schweren Unfall, nachdem jemand die Tür eines parkenden Pkw achtlos öffnete. Nach dem Sturz wurde ich fast von einem nachfahrenden Lieferwagen überrollt. Schlimm und unverständliche hier lesen zu müssen, dass das bereits abgelehnt wurde. Es braucht anscheinend erst ein paar Schwerverletzte und Tote.

Kommentar Nr. 6

Weserstraße

6

Den Umbau der Weserstraße - wie von Wolfram Däumel beschrieben - würde ich tatsächlich auch besser finden, als einen Fahrradstreifen auf der Sonnenallee. Wir können uns doch sicherlich alle vorstellen, wie der aussehen würde. Zugeparkt. Da hätten wir Radler schlicht nichts davon :-(

Aber die Weserstraße fährt sich eigentlich recht gut. Und als Fahrradstraße wäre das naturlich perfekt!

Kommentar Nr. 7

zu gefährlich als Radfahrer - mit oder ohne Radstreifen

7

Fahrradstreifen würden dort nichts bringen weil die Leute in der Sonnenalle in zweiter Reihe parken, die Türen öffnen ohne nach hinten zu schauen und einen eine aufs Maul hauen wenn man sich mal beschweren will, ....

Lösung: Die Weserstraße fahren. Dort gibt es auf beiden Seiten einen Radweg und sie verläuft fast parallel zu Sonnenallee ...

Kommentar Nr. 8

Gefährlich nahes überholen

8

Die Wildenbruchstraße und ähnlich auch die Treptower Straße sind ebenfalls für den starken Autoverkehr zu schmal für Tempo 50. Radfahrer werden hier regelmäßig sehr schnell und eng überholt. Bei Gegenverkehr müssten Autofahrer eigentlich hinter den Radfahrern her fahren.

Kommentar Nr. 9

Wolfram Däumel: BVV Neukölln lehnt Radschutzstreifen auf Sonnenallee ab

9

Lieber Herr Däumel, da es sich bei der Sonnenallee um eine Straße des übergeordneten Straßennetzes handelt, liegt die Entscheidung über Radschutzstreifen nicht bei dem Bezirk und damit bei der BVV, sondern bei der VLB (Senatsverwaltung). Die BVV kann lediglich die Senatsverwaltung ersuchen, sich für dies oder das einzusetzen. Also der Drops ist noch nicht geluscht.

Kommentar Nr. 10

Aggressives Verhalten

10

Ich kann ebenfalls bestätigen, dass sich die Autofahrer hier oft äusserst aggressiv verhalten. Als ich hier stürzte, weil ein Mann die Fahrertür einfach aufgerissen hatte, meldete sich eine Augenzeugin. Diese wurde von 5-10 Männern aus einem naheliegenden Café eingeschüchtert, beleidigt, bedroht und mit dem Handy fotografiert. Die Polizei schien überfordert.

Kommentar Nr. 11

Ausweichen auf Weserstraße keine Alternative...

11

...da nicht alle Menschen aus "Ost-Neukölln" kommen. Wer zwischen Karl-Marx-Str. und Sonnenallee wohnt, muss sich für eine der beiden (schlechten) Alternativen entscheiden. Ausweichen auf die Weserstraße wäre da ein Riesen-Umweg!

Kommentar Nr. 12

fahrradstreifen auf der sonnenallee

12

kann ich nur unterstuetzen:-)

Kommentar Nr. 13

Petition für Fahrradwege Sonnenallee, KMS und Hermannstraße unterstützen

13

Liebe Leute,

ich habe dazu vor einiger Zeit eine Petition aufgesetzt und würde mich über Unterschriften sehr freuen.
http://www.change.org/de/Petitionen/mehr-fahrradwege-auf-den-gro%C3%9Fen...

Liebe Grüße,
Saskia

Kommentar Nr. 14

Neukölln hat keine Fahrradlobby in der Verwaltung

14

Die politischen Mehrheiten für eine sinnvolle Gestaltung von Radwegen etc. sind in Neukölln nicht vorhanden. Herr Buschkowsky setzt sich lieber für den Ausbau der A100 ein als für mehr Verkehrssicherheit zugunsten von schwächeren Verkehrsteilnehmern aus seinem Bezirk.
Es ist schon auffällig dass in Nord-Neukölln sämtliche großen Ausfallstraßen keine Radspuren besitzen! Sonnenallee, KMS, Kottbusser Damm, Hermannstraße, Hasenheide etc.
Ähnliches gilt für die meisten Seitenstraßen: entweder Kopfsteinpflaster oder zugeparkt.
Den dortigen Provinzpolitikern sind Ladenbesitzer und Autofahrer, die um ihre Stellplätze fürchten, wichtiger.

Kommentar Nr. 15

Weigand-und Maybachufer als Fahrradstraße

15

Die Weserstraße ist vermutlich in den Augen des Senats zu aufwendig umzugestalten (Kopfsteinpflaster und so weiter), aber wie wäre es mit dem Ufer?

Vorstellbar (hab ich auch als Vorschlag gepostet) wäre bestimmt für viele das Maybach-und Weigandufer als Fahrradstraße auszulegen und mit Geschwindigkeitsbremsen (Hubbeln) zu beruhigen (damit nicht aus Trotz extra mit dem Auto genervt wird...)

Da entlang kommt man schnell nach Kreuzberg, Mitte... und das Fahrvergnügen dank schönem Blick ist auch noch da^^

Kommentar Nr. 16

Fahrradstreifen in der Sonnenallee

16

volle Zustimmung

Kommentar Nr. 17

Fahrradstreifen

17

Um da mehr Sicherheit zuschaffen ist nicht nur der Radstreifen von nöten sondern auch die benutzung eines Solchen und die einhaltung der StVO auch für die Radler, aber auch die ansässigen Autofahrer sollten sich mal dran halten Parken in 2. reihe macht jeden tag diesen abschnitt zu einer Überraschungs fahrt. Taxen die meinen sie währen auf einer renn strecke. etc solang sich da nix dran ändert bringt der Radstreifen nix, ausser eine weitere Möglichkeit sein Auto dort abzustellen.

Kommentar Nr. 18

Die Sonnenallee ist so gefährlich wie sonst nix

18

Die Sonnenallee ist die Hölle! Es gibt keinen Radstreifen, keine Fahrbahnmarkierungen. Die Spuren werden an verschiedenen Stellen enger, sodass Autofahrer ins Schleudern kommen. Überholende Autos kann ich fast anfassen... bin schon dreimal vom Außenspiegel touchiert worden. Parken und Halten in zweiter Reihe ist normal. Fahrer parkender Autos reißen unachtsam die Tür auf. Die Hauptstraße hat keine grüne Welle.... stop and go - all the time. Die Proll-Autofahrer sind hier besonders rücksichtslos... dann wird man noch angepöbelt, was man auf der Straße verloren hätte.
DIE SONNENALLEE BRAUCHT DRINGEND EINEN BUS- UND FAHRRADSTREIFEN UND ANSTÄNDIGE FAHRBAHNMARKIERUNGEN!!!

Kommentar Nr. 19

Nein! zu Alternativen wie Weserstrasse und Maybachufer ....

19

Sorry, aber die Weserstrasse ist absolut keine Alternative - die dort existierenden Schmalspur-Radwege sind der Witz: im Zick-Zack um Hindernisse (rausgestellte Möbel, geparkte Autos, etc) und zusätzlich (gerade ab Dunkelheit) ständiger Publikums-/Fußgängerverkehr (da zähl ich manchmal auch dazu, kenne daher die Situation aus "Walker"-Sicht).
Akzeptabel wäre lediglich die komplette Sperrung der Straße für motorisierte Fahrzeuge und Freigabe zur Nutzung durch Radfahrer.

Und Maybachufer? Nette Idee - aber zu weit weg. Zudem ist der nördlichere Abschnitt mit Kopfsteinpflaster (und zweimal in der Woche Markt) gespickt. Der mittlere Abschnitt ist okay (Slalom, aber auch hier viel Autoverkehr durch Aldi, Lidl & Co), und am Ende wird es wieder recht eng und schnell (Richtung Treptow/Weichselplatz) :-(

Sonnenallee mit Fahrradstreifen - ich bin absolut dafür!

Kommentar Nr. 20

Ein Radweg muss her

20

Für Fahrradfahrer gibt es keinen sicheren Weg um Neukölln in der Nord-/Südachse zu queren. Weder die Hermannstr., die Karl-Marx-Str noch die Sonnenallee verfügen über durchgängige Radwege oder Fahrradampeln.

Kommentar Nr. 21

Fahrradstreifen

21

Ich wohne beim Stadtbad zwischen der Karl-Marx-Str und Sonnenallee und es ist einfach absurd, dass es keinen sicheren Weg gibt, mit dem Fahrrad richtung Hermannplatz / Kreuzberg zu kommen. Ein Fahrradstreifen auf der Sonnenallee ist dringend notwendig!

Kommentar Nr. 22

Radstreifen Sonnenallee

22

Extrem aggressives Autofahrerverhalten. Absolut rücksichtloses Parkverhalten. Kaum Ordnungskräfte die regulierend eingreifen. Es muß etwas getan werden. Es gibt kaum eine Straße in Berlin in der so ein gewaltiges Aggressionspotential im Verkehrsalltag liegt. Die Häufung von fast verkehrsuntüchtigen Autokiezgurken trägt hier auch nicht gerade zur Sicherheit bei. Vielleicht sollte doch in großen Teilen der Sonnenalle zwischen S-Bhf Sonnenallee und Hermannplatz der unselige befestigte Mittelstreifen geopfert werden. Der ist sowieso kaum gepflegt und wird ökologisch nicht die Welt retten, aber ev. die Lebenssituation von Radfahrern verbessern.

Kommentar Nr. 23

Warum nicht?

23

Auch wenn ein Streifen auf der Sonnenallee wichtig ist, kann doch trotzdem das Maybachufer zur Fahrradstraße umbauen.
Zumindest muss man nicht dagegen argumentieren, nur weil man zufällig nicht direkt daneben wohnt. Es gibt schließlich nicht nur Leute, die erst "runter" zum Ufer fahren müssen und die Strecke dringend brauchen, die einfach an einigen Stellen zu eng und gefährlich ist.

Kommentar Nr. 24

Altenativstrecke Donaustraße

24

Das Fahren auf der Sonnenallee zehrt meistens sehr an den Nerven, deshalb könnte man als Alternativstrecke die Donaustraße asphaltieren oder zumindest die Fugen des Kopfsteinpflasters verfüllen.

Kommentar Nr. 25

Kiezinitiative Steglitz ist für Fahrradstreifen in der Sonnenallee und auf allen 4-spurigen Straßen

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Lärmminderung und Schadstoffsenkung erfordern zwingend ein Umdenken und die Förderung nachhaltiger Mobilität. Ob nun Sonnenalllee oder Schildhornstraße, eine Neuaufteilung der Straßen und auch Plätze für Rad- und Fussverkehr wird kommen und hat im Übrigen schon begonnen.

Kommentar Nr. 26

Zweifel, ob Fahrradstreifen allein die Lösung sein können.

26

Die Erfahrung zeigt: Fahrradstreifen sind de facto Angebotsparkstreifen für Kfz und führen nicht selten zu neuen Gefahren. Vor allem, wenn sie schlecht ausgeführt sind, d.h. zu schmal, zu dicht an geparkten Kfz entlang usw.

Notwendige Ergänzung: Stadtweites Tempolimit 30 km/h.

Kommentar Nr. 27

... stimme zu

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... die Straße ist immer sehr voll, es gibt in Neukölln so gut wie keine Radwege (oder sehr marode wie auf der Weserstraße). Viele gefährliche Situationen, viele Autos die viel zu schnell fahren.

Kommentar Nr. 28

Sonnenallee

28

Das stimmt, die Sonnenallee empfinde ich als Radfahrerin auch als sehr gefährlich.

Kommentar Nr. 29

Haltende Fahrzeuge auf der rechten Spur

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Häufig halten Autos ohne Vorwarnung auf der rechten Spur, weshalb ich mehrmals Zeuge von Kollisionen mit Radfahrern wurde.
Ebenfalls gefährlich, wenn die haltenden Fahrzeuge einfach wieder anfahren und nicht auf überholende Radfahrer achten oder Fahrzeughalter einfach aussteigen.
Ein ausgewiesener Radweg statt einer bisher undefinierten zweiten Spur könnte vielleicht helfen.

Kommentar Nr. 30

zu "Fahrradstreifen in der Sonnenallee"

30

Ich bin hier jeden Montag gegen 16 Uhr unterwegs und finde, dass die Autofahrer auf der Sonnenallee, besonders in dem Bereich, wo die Autofahrer versetzt fahren müssen, weil keine zwei Spuren zur Verfügung stehen, besonders rücksichtlos fahren.

Kommentar Nr. 31

richtig

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ja, auf jeden fall. und ein dickes verbot für das parken in der 2. reihe.

Kommentar Nr. 32

Hals und Beinbruch!!

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Jeder Entscheidungsträger der gegen einen Fahrradstreifen auf der Sonnenallee ist, sollte sich einfach mal einen Drahtesel schnappen und rund um den Hermannplatz eine Spritztour machen.

Kommentar Nr. 33

Fahrradspur!

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Wirklich schlimm, es muss wohl wirklich erst ein richtig fieser Unfall geschehen, dass sich hier eventuell mal etwas tut. Fahrradfahren macht hier (auch auf der Karl-Marx-Str. und Hermannplatz) keinen Spaß, bzw. ist lebensgefärlich. So häufig kann man Unfälle und Beinahe-Unfälle beobachten!
Also ist für mich, weil man mit dem Rad immer der Schwächere ist, zu Fuß gehen, mit den Öffis fahren und ab und an mit einem Carsharing-Auto herumfahren angesagt - und sich über diejenigen Autofahrer wundern, die anscheinend noch nie in ihrem Leben mit einem Rad durch die Stadt gegurkt sind.