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Fahrradstreifen in der Urbanstraße

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Fahrradstreifen in der Urbanstraße

Baerwaldstraße 44 10961 Berlin

Die Fahrradwege in der Urbanstraße sind größtenteils im schlechten Zustand. Der vermeintlich sichere Fahrradweg bietet geringen Schutz. Ein Fahrradstreifen auf der Straße würde die Sicherheit erheblich erhöhen.

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132 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Das ist wohl generell so!

1

Ich kann dem nur zustimmen und empfinde es generell so. Aber gerade auf dem Stück ist es besonders schlimm, da wieder parkende Autos den Radweg verdecken und es stellenweise sowieso sehr dunkel ist. Hinzu kommen Fußgänger, die den Radweg ohne zu gucken kreuzen. Und natürlich der schlechte Zustande.

Wobei ich hier natürlich gucken würde... Ist es wirklich ein Radweg? Dieser Bedarf ja einer Kennzeichnung durche in blaues Schild. Mir scheint, die werden oft bei schlechten Radwegen "heimlich" wieder weggenommen. Übrig bleibt natürlich die Markierung auf dem Fußweg. Der gemeine (im Sinne von normal) Autofahrer, denkt sich dann aber trotzdem zum Teil hupenderweise, dass man auf diesem schlechten und nicht als solchen gekennzeichneten Radweg fahren soll. Die sehr engagierten Autofahrer überholen dann noch knapp und versuchen einen zu schneiden.

Kommentar Nr. 2

Falscher Ort auf der Karte

2

Leider ist Ihre Kennzeichnung in der Karte in der Gneisenaustr. anstatt in der Urbanstr. gelandet.
Generell stimme ich dem Vorschlag aber durchaus zu. Besonders das letzte Stück der Urban bzw. Blücherstrasse vor dem Blücherplatz ist in einem derart erbärmlichen Zustand, dass da regelmäßig Fahrradtaschen aus ihren Halterungen fliegen. Gerade an dieser Stelle ist für Radler auf der Fahrbahn aber so wenig Platz, dass fast jeder Radler (ich fahre da jeden Morgen lang) auf den Gehweg ausweicht und die in der Bushalestelle wartenden Passanten belästigt. Sehr unangenehmes Stück Weg.

Kommentar Nr. 3

Fahrbahn-Fahrradstreifen auf Skalitzer und Gitschiner Straße - durchgehend in beide Richtungen

3

Radfahren im Bereich Skalitzer / Gitschiner Straße ist in beide Richtungen lebensgefährlich. Die Radwege der Skalitzer Str. sind schmal, das Pflaster in schlechtem Zustand.

Im Bereich U Görlitzer Bahnhof ist der Bügersteig sehr schmal und zusätzlich durch Gastroniomie genutzt. Fußgänger laufen unvermittelt auf den Radweg oder kommen zwischen parkenden Autos durch.

Sämtliche Kreuzungen der Strecke sind unübersichtlich - noch bei Rot fahrende Autofahrer sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Im Bereich 10997 wechselt der Radweg von Fahrbahn auf Bürgersteig und zurück zwischen parkenden Autos hindurch - wobei er auch gerne zugeparkt wird.

Die Kreuzung Wiener Str./Skalitzer Str. nach Norden ist durch Auto- wie Fußgängerverkehr gefährlich.

Der Kreisel am Kottbusser Tor ist, unabhängig von der Baustelle, lebensgefährlich, da Autos versuchen einen im Kreisel zu überholen, um vor einem rechts abzubiegen. Zudem ist er sehr eng.

Auf der Gitschiner existiert kein Radweg - der Autoverkehr läuft auf den beiden Spuren sehr schnell, enges Vorbeifahren ist die Regel. In der Nähe des Erkelenzdamms gibt es einen Parkstreifen, bei dem einem auch regelmässig unachtsam geöffnete Autotüren begegnen. Ausweichmanöver in den fließenden Verkehr wären dann lebensgefährlich.

Vorschlag:
Ein in Fahrradstreifen auf de Fahrbahn, der so breit ist, dass zwei Farradfahrer nebeneinander fahren können/sich überholen können - und zwar durchgehend vom Schlesischen Tor bis zur Zossener Brücke.
oder noch besser

Kommentar Nr. 4

Radweg erbärmlich, aber Strasse zu eng

4

Ich nutze die Urbanstr jeden Morgen. Da der Radweg jedoch in einem solch schlechten Zusand ist, fahre ich fast immer auf der Fahrbahn. Auf Grund der aufgehobenen Radwegbenutzungspflicht ist die zwar völlig legal, jedoch ist fast kein Autofahrer davon im Bilde. Ich werde ständig angehupt und auf den Radweg verwiesen. Mittlerweile nehme ich die StVO als Papierausdruck mit, so sehr nervt mich der tägliche Rechtfertigungsdruck. Bitte diesen Radweg abschaffen und durch breite Fahradspuren auf der Fahrbahn ersetzen.

Kommentar Nr. 5

Radweg? Ein Witz!

5

Ich unterstütze Ihren Vorschlag in Gänze.
Die gesamt Urbanstraße (ich befahre sie vom Anfang bis zum Ende) ist für Fahrradfahrer ein Gräuel.

Wie auch viele andere Radfahrer fahre ich *nicht* auf dem (z.T. nicht markiertem) Radweg, da der Zustand dieses Weges als äußerst fragwürdig einzustufen ist: zu eng, zu holperig, zugeparkt, schlechte Sichtbarkeit im Kreuzungsbereich, gefährdend im Bereich der Bushaltestellen und Schule sowie Kindergarten, etc.pp.
Richtung Hermannplatz kommen zudem schmale Fußgängerwege hinzu, die die Passanten dazu drängen, auf den Radweg auszuweichen - Kollision ist hier vorprogrammiert.

Die Autofahrer in diesem Bereich sind nicht immer gerade rücksichtsvoll oder wohlwollend.
Angehupe, wildes Gestikulieren und Belehrungen durch den Beifahrer - passiert immer wieder.

Auch ich wünsche mir einen Streifen für die Velos in der Urbanstraße!

Kommentar Nr. 6

Antwort der Verkehrsleitung

6

Wir hatten im Winter im Kiez ca. 100 Unterschriften gesammelt und diese der Verkehrslenkung geschickt. Ca. 8 Monate später kam die Antwort: Nach der letzten Verkehrszählung waren dort genug Autos unterwegs, dass eine zweite Spur dringend gebraucht wird. Es wird zwar derzeit erneut der Verkehr gezählt, aber dass die Zahlen niedrig genug sind steht in den Sternen.

Also wird da erstmal nichts passieren. Schade.

Kommentar Nr. 7

Fahrradstreifen Hasenheide

7

Gleichesgilt übrigens für die Hasenheide in Richtung Hermannplatz. Es ist lebensgefährlich hier auf der Straße zu fahren, weil die meisten Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und zu wenig Abstand halten.
Hier bräucht man einen Fahrradstreifen bzw, es müsste ein Dauerblitzgerät installiert werden.

Kommentar Nr. 8

Meine Erfahrung ist eine andere

8

als die von julibook.

Die Kfz fahren auf der Hasenheide Richtung Hermannplatz allenfalls dann zu schnell oder zu dicht vorbei, wenn sie können. Wenn sie nicht können, d.h. wenn die Radelnden ausreichenden Abstand zum rechten Fahrbahnrand bzw. zu den dort geparkten Kfz halten, passieren die Kfz meistens recht vernünftig. Auf der Urbanstraße werden die Radelnden häufiger angeschnauzt oder angehupt, wenn sie ihr Recht in Anspruch nehmen und auf der Fahrbahn fahren. Auf der Hasenheide Richtung Hermannplatz ist solches Verhalten von Kfz-Führenden nach meinem Erleben sehr selten, weil es dort gar keinen Hochbordradweg (bzw. eine Hochbordradwegleiche) gibt, dessen Existenz zu Fehlannahmen über die Obliegenheiten der Radelnden führen könnte.

Kommentar Nr. 9

Ergänzung:

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Ein Fahrradstreifen würde auch auf der Hasenheide wie an vielen anderen Stellen dazu führen, zahlreiche Kfz-Führende zum Kurzparken in 2. Reihe einzuladen. Ein Fahrradstreifen würde die Straße für Radelnde Richtung Hermannplatz wahrscheinlich gefährlicher machen, als sie es jetzt ist.

Besser als ein Fahrradstreifen für die (auch gefühlte:) Sicherheit wäre: Stadtweites Tempolimit 30 km/h.

Kommentar Nr. 10

Tempo 30

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Dem stimme ich zu. Das größte Problem ist generell die überhöhte und vor allem nicht situationsangepasste Geschwindigkeit. Auf der Hasenheide würde es manchmal schon helfen, wenn die Autos (nur) 50 fahren würde.

Kommentar Nr. 11

zu "Fahrradstreifen in der Urbanstraße"

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Da hier nicht immer ein Schild an den "Radwegen" angebracht ist, dass wir diesen nutzen müssen, nutze ich vor allem bei schlechtem Wetter und Dunkelheit lieber die Straße, was bei den Auto- und vor allen Dingen Busfahrern für Unverständnis sorgt. Ich bin auch dafür, dass in den Fahrschulen im Theorieunterricht ein Punkt aufgenommen wird - "Welche Rechte hat ein Radfahrer und wie gehe ich als Autofahrer damit um?"

Kommentar Nr. 12

Betrifft auch die Blücherstraße...

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...hier sind Fahrradfahrer gezwungen auf Straße oder Bürgersteig auszuweichen. Baumwuzeln machen den Fahrradweg zu einer gefährlichen Holperpiste. Viel zu schmal sind die Fahrradwege in dieser gegend ebenfalls (auch Mehringdamm).

Kommentar Nr. 13

Urban- und Blücher-Radwege sind tatsächlich holprig und etwas unkomfortabel, aber...

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...es gibt m.E. echt Schlimmeres. Meiner bescheidenen Anwohnermeinung nach ist es nicht außergewöhnlich gefährlich hier.

Ich vote für: Geld erstmal woanders einsetzen!