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Horror Hermannplatz

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Horror Hermannplatz

Karl-Marx-Straße 2 12043 Berlin

Als besonders gefährlich ist die Kreuzung am Hermannplatz in Neukölln einzustufen.
Die Hermannstraße, welche auf den Hermannplatz führt wird gerne als Rennpiste genutzt. Ich wohne hier seit sechs Jahren und habe schon oft schwere Unfälle beobachtet. Überschlagene Autos, Blutlachen auf der Straße, ruinierte Litfasssäulen sind noch nicht mal der Bildzeitung eine Schlagzeile wert.
Viele Anwohner in Neukölln Nord sind darüber empört. Was muß noch passieren, bevor sich die Zuständigen der Sache annehmen?
Für Fußgänger und Radfahrer ist diese Kreuzung zu jeder Tages- oder Nachtzeit lebensgefährlich!
Die Ampelphasen erscheinen zu kurz. Wenn man den Platz von der Karl-Marx-Straße aus gesehen überqueren will, hat man oft
mit Abbiegern aus zwei Richtungen zu tun. Mit dem Fahrrad den vorgesehenen Überweg zu nutzen ist meistens nicht möglich, da dort viele Räder angeschlossen werden und somit den Weg blockieren.
Unsere Kinder gehen freiwillig durch den U-Bahnhof, um den Verkehr zu meiden Mit dem Fahrrad zu umständlich.
Auch die Überquerung auf der Seite zur Sonnenallee ist für Radfahrer sehr umständlich. Man muß schon freie Bahn haben und
sehr geschickt sein, um auf den Mini-Radweg zu gelangen, welcher dann nach ca. 5m wieder auf die Fahrbahn Richtung
Kottbusser Damm führt.
Wir freuen uns über die Aktion "Radsicherheit in Berlin" und sehen den Ergebnissen hoffnungsvoll und gespannt entgegen!

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

166 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Radwegpflicht aufheben und/oder Radweg verbreitern

1

Aus meiner Sicht ist die Benutzungspflicht für den Radwegabschnitt zwischen Sonnenallee und Weserstraße ein Unding. Auch ohne die vielen abgestellten Fahrräder, die in den Radweg hereinragen, ist der Radweg an sich schon viel zu schmal und kurvig, außerdem wird er durch mehrere Verkehrsschilder weiter eingeengt.
Hier muss entweder der Radweg deutlich verbreitert werden oder ein Radstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet werden!

Kommentar Nr. 2

Radweg auf die Straße!

2

Die Radwegführung macht gar keinen Sinn. Nachdem man auf dem Hermannplatz zahllosen Fußgängern ausgewichen ist, die den Radweg dank mangelhafter Markierung nicht sehen, muss man sich dann in das Nadelöhr von rumpelndem Radweg einfädeln, falls es überhaupt benutzbar ist (d.h. keine abgestellten Räder oder Pflanzen im Weg stehen), um dann wieder von Fußgängern übersehen zu werden und sich dann für die Autofahrer überraschend wieder in die Straße einzufädeln. Ein deutlich markierter Radweg auf der Straße ist die einzige Lösung.

Kommentar Nr. 3

Verkehrsicherheit Hermannplatz

3

Eine Verkehrsberuhigung ist hier dringend erforderlich!!!

Kommentar Nr. 5

Horror Hermannplatz

5

kommend von der Sonnenallee zur Urbanstr. :
so schlecht ist die Idee des separaten Radwegs nicht, wo man dann mit den Fußgängern per Ampel rübergeleitet wird.
Aber :
- weg mit dem weißen Geländer
- Verbreiterung des Radwegs mit Absenkung zur Fahrbahn auf das Doppelte.
- Setzen von Pollern als Abgrenzung zum Gehweg
- Stopp der Autos deutlich weiter weg von der Überquerung
- breite Radwegquerung zur Urbanstr.

Kottbusser Damm -> Hermannplatz:
- Vorrangampel für Radfahrer ( 20sec. früher als motor.Verkehr )

Hermannplatz -> Kottbusser Damm
- Vorrangampel für Radfahrer ( 2osec. früher als motor.Verkehr)

Dasselbe Spiel auch von der Karl-Marx Str. zum Hermannplatz u. umgekehrt
- Vorrangampeln für Radfahrer

Anderes Thema:
wie kriege ich eine gute Parkmöglichkeit für Räder hin, ohne gleich Diebstahl befürchten zu müssen? (Karstadt etc.)

Kommentar Nr. 6

Hermannplatz zum Kottbusser Damm

6

Wenn man den Hermannplatz entlang fährt und die Sonnenalle überquerend zum Kottbusser Damm will, so kann man den Radweg hiefür nicht benutzen. Nachdem man mindestens einem Dutzend Fußgängern auf dem Radweg ausgewichen ist kommt man zur (noch) grünen Ampel...... da kann man aber nich rüberfahren, da die rechts zur Sonnenallee abbiegenden Autofahrer bereits auf dem Radstreifen stehen... rechts davon überqueren 50 Fußgänger. Da bleibt nur eine weitere Ampelphase abwarten und schneller als die Rechts-Abbieger zu sein oder schnell noch bei rot rüberzufahren (und davon von den Rechts-Abbiegern angehupt zu werden).
Der Radweg gehört an dieser Stelle (den Hermannplatz entlag) einfach gut markiert auf die Straße (die ich mittlerweile soweiso schon benutze- der offizielle Radweg ist zu gefährlich und eine Kathastrophe!!!)

Kommentar Nr. 7

Hasenheide zur Karl-Marx-Straße

7

Auch an dieser Seite gefährlicher Unsinn:

Ab Wissmannstraße für ca. 50m bis zur Ampel an der Einmündung Hermannstraße ein benutzungspflichtiger Hochbordradweg, danach so etwas wie ein Angebotsstreifen, der dann aber am Beginn der Karl-Marx-Str. im Nichts, also in der rechten Fahrspur endet, d.h. Radelnde werden direkt in den Kfz-Verkehr geleitet, der hier dann schon auf 30-40 km/h beschleunigt hat.

Es fährt sich auf der Fahrbahn der Hasenheide Richtung H-Platz passabel, jedenfalls besser als Urbanstr., wo die Hochbordradwegleiche die Kfz-Führenden zu Fehlannahmen verleitet. Passabel, wenn man durch die eigene Fahrweise auch signalisiert, dass man am Verkehr teilnimmt und sich nicht bloß an den geparkten Kfz entlangquetscht. Aber ab Wissmannstraße dann dieser gefährliche Unsinn...

Allgemein:
Jede Fabrik, die mit den Arbeiter_innen so umginge wie die Berliner Verkehrsplanung mit den nichtmotorisierten Teilnehmer_innen, würde wegen eklatanter und systematischer Gefährdung von Leben und Gesundheit binnen kürzester Zeit amtlich zugesperrt.

Ich möchte keine benutzungspflichtigen Hochbordradwege, keine Fahrradstreifen (= de facto Angebotsparkstreifen für Kfz, die eh nur dort angelegt werden, wo genügend Platz ist) oder ähnliche Verlegenheiten.

Ich möchte mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren, denn das ist mein Recht. Wenn die Verkehrsplanung meint, die Kfz brauchen mehr Platz, dann sollen sie's halt von den Kfz-Parkplätzen nehmen. Es braucht einen Bewusstseinswandel!

Kommentar Nr. 8

Hinweis zu den Dialogregeln

8

Lieber Lundegaard,

wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Doch möchte ich Sie auf unsere Dialogregeln hinweisen. Wir möchte diesen Dialog sachlich, wahrhaftig und respektvoll gestalten (Dialogregel 1) und die Beiträge sollten frei von doppeldeutige Aussagen, Ironie, Sarkasmus oder anderen Formen „versteckten“ Humors sein (Regel 2).
Daher bitte ich Sie in Ihren weiteren Beiträgen Äußerungen wie "Jede Fabrik, die mit den Arbeiter_innen so umginge wie die Berliner Verkehrsplanung mit den nichtmotorisierten Teilnehmer_innen, würde wegen eklatanter und systematischer Gefährdung von Leben und Gesundheit binnen kürzester Zeit amtlich zugesperrt." zu vermeiden.

Viele Grüße
Katja Fitschen von der Moderation

Kommentar Nr. 9

Keine Ursache

9

Liebe Frau Fitschen,

meine von Ihnen beanstandete Äußerung ist weder ironisch noch sarkastisch oder sonstwie absichtlich doppeldeutig gemeint. Sie ist vielmehr - ich darf sagen, dass ich mich mit Arbeitsschutzbestimmungen und deren praktischer Umsetzung in Fabriken und anderen gewerblichen Betriebsstätten ein wenig auskenne - sachlich und wahrhaftig. Wenn Sie das bestreiten oder widerlegen möchten - ich bin auf die Begründung gespannt!

Kommentar Nr. 10

.... es ist jedesmal wie in einem schlechten Actionfilm

10

... man rast meist über diesen Platz, klingelnd, Fußgänger fluchen, Autos bremsen mit quietschenden Reifen und das Adrenalin geht hoch. Diese Radwege sind wahsinnig eng, meist voll mit Menschen und die abbiegenden Autos gucken nur, wenn man den Autofahrern fast ins Auto reinsteigt. Das ist eine scheußliche Situation - wie überall in Neukölln für die Radfahrer.

Kommentar Nr. 11

Herrmannplatz

11

Auf diesem Platz muss flächendeckend die Geschwindigkeit reduziert werden.
Wie das geht, weiß ich nicht.
Die größte Gefahr empfinde ich für Fußgänger und Radfahrer, dass Autofahrer
oft ihre rote Ampel noch schnell überfahren.
Die Phasen sind so knapp geschaltet, dass dann die Fßgänger zeitgleich schon
grün haben. Das betrifft auch die Radfahrer, die schneller die Kreuzung überqueren und unversehens einem Autofahrer in die Quere kommen.

Kommentar Nr. 12

Radspur statt Radweg

12

Dieses Motto sollte hier wie überall gelten, da man von Autofahrern auf einer Radspur - also auf der Straße - besser gesehen wird als auf einem Radweg, den man sich mit verträumten Füßgängern, Kindern und Hunden teilen muss.

Kommentar Nr. 13

Kreuzung Sonnenallee/Hermannplatz

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Lebensgefährlich, wenn man auf der Sonnenalle den Hermannplatz Richtung Urbanstrasse überqeuren will. Autofahrer biegen zweispurig nach rechts in den Kottbusser Damm ein. Und zwar völlig rücksichtslos und und in hohem Tempo.
Es fehlt eine Kennzeichnung, Radspur, die geradeasu weiterführt.

Kommentar Nr. 14

Hermannplatz

14

Egal aus welcher Richtung und mit welchen Ziel - die gesamte Radwegsituation um den Hermannplatz ist eine Katastrophe, und ich habe dort sowohl als Auto- wie auch als Radfahrer schon jede Menge haarsträubende und tendenziell lebensgefährliche Situationen erlebt. Die Radwege wurden da vermutlich in den, sagen wir mal, Siebzigern, vielleicht Achtzigern, hingepinselt und sind heute einfach nur ein Trauerspiel. Es kann eigentlich nicht zuviel verlangt sein, die Radwegführung dort zu modernisieren.

Kommentar Nr. 15

Hermannplatz

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Sinnvollste Lösung des Problems wäre die Sperrung des Hermannplatzes für den motorisierten Durchgangsverkehr; mit Ausnahme der BVG-Busse natürlich, die dort ihre Betriebshaltestelle haben – aber gerade deswegen wäre dies nicht nur eine Lösung für sichere Radverbindungen sondern auch für den ÖPNV.

Kommentar Nr. 16

Zweistreifiges Abbiegen in einstreifiges überführen

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An den folgenden Punkten kann nach wie vor zweistreifig abgebogen werden, ohne dass die Ampeln für den geradeaus-Fahrradverkehr und abbiegenden Kfz-Verkehr getrennt geschaltet werden:

- Sonnenallee linksrum zum Hermannplatz
- Hermannstraße linksrum in die Hasenheide und rechtsrum in die Karl-Marx-Straße
- Hasenheide linksrum zum Hermannplatz und rechtrum in die Hermannstraße
- vom Hermannplatz rechtsrum in die Hasenheide
- Kottbusser Damm linksrum in die Sonnenallee und rechtsrum in die Urbanstraße.

Die VLB hat in ihrem Schreiben vom 22.02.2011 dem ADFC mitgeteilt, dass "geprüft wird, mit welchen einfacheren Maßnahmen [vor dem Umbau des Hermannplatzes] eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen ist." Die vom ADFC geforderte Markierung der jeweils mittleren Spuren mit Geradeauspfeilen wurde bislang nicht umgesetzt.

Kommentar Nr. 17

Umgestaltung des Hermannplatzes

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Die vielen Vorschläge für den Hermannplatz zeigen, dass hier eine umfassende Neugestaltung nötig ist. Mein Vorschlag: Konfliktpotenzial verringern, in dem der Platz (der ja jetzt eine Insel ist) so verlegen, dass er direkt an Karstadt angrenzt. Die Fahrbahn vom Kottbusser Damm Richtung Hasenheide, die jetzt direkt vor Karstadt verläuft, könnte auf die Südseite verlegt werden, so dass dort die beiden Fahrbahnen in beide Richtungen verlaufen. Dadurch hätte man schon mal einen Kreuzungsbereich eingespart. Außerdem sollte man unbedingt die jetzt sehr schmalen Fahrradspuren auf die Straße verlegen, denn auf dem schmalen Bürgersteig an der Südseite, an dem auch noch Bushaltestellen sind, ist einfach nicht genug Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer. Insgesamt sollten die gesamten Abbiegespuren am Hermannplatz AUF DER STRAßE verlaufen und sehr SICHTBAR MARKIERT sein. Am Besten erhalten die Fahrradfahrer an Kreuzungen (nicht nur am Hermannplatz) einen Wartebereich VOR den Autos, dann ist die Gefahr geringer, von abbiegenden Autos übersehen zu werden. Wenn der Hermannplatz sicherer (und schöner) wird, hätten alle gewonnen!

Kommentar Nr. 18

Lundegaard zustimmen

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Ich bin dezidiert derselben Meinung wie Lundegaard. Fahrräder gehören regelhaft auf die Straße. Sie sind genauso wie Autos nicht nur ein Freizeitverkehrsmittel! Außerdem finde ich auch, dass es an der Zeit ist, einen Bewusstseinswandel in Gang zu setzen - der Straßenverkehr mutiert doch immer mehr zum Kampfplatz (nicht nur in Berlin, auch in Hamburg, wo ich wohne): Große Pkw gegen kleine Pkw gegen Motorräder gegen Roller gegen Fahrradfahrende gegen erwachsene Fußgänger/innen gegen Kinder. Mein kleiner Neffe wohnt ein paar Meter vom Hermannplatz entfernt und geht jetzt in die Schule, die zu Fuß nicht in einer zumutbaren Zeit erreichbar wäre. Doch so sehr ich Selbstständigkeit bei Kindern befürworte - ihn würde ich NIE allein zur Bushaltestelle in der anderen Straße gegen lassen, die "unten" parallel zur Karl-Marx-Straße entlangführt (ich weiß gerade nicht, wie die heißt). Oder ihn von der Bushaltestelle vor Karstadt allein nach Hause gehen lassen - auch nicht, wenn ich zu Besuch bin und mit ihm unterwegs war: er wird an die Hand genommen und sicher über die Kreuzungen gebracht. Insofern begrüße ich alles, was bei der Verkehrsplanung zur Umkehrung der Perspektive führt: Beginnend bei den schwächsten Verkehrsteilnehmenden - Fußgänger/innen - sichere Fuß- und Fahrradwege schaffen.
Was mir bei meinen bisherigen Besuchen auch aufgefallen ist: Wir reden hier von Fußgänger/innen und Fahrradfahrenden. Bitte auch an Menschen mit Kinderwagen oder im Rollstuhl oder mit Gehwagen denken!

Kommentar Nr. 19

Von der Sonnenallee in die Urbanstr. ist lebengefährlich

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Diese Verkehrsführung grenzt an Körperverletzung. Ich fahre täglich mit Lastenfahrrad (oder Kindertransportrad) von der Sonnenalle in die Urbanstr. Der Radweg, der mich nach rechts in den Kottbusserdamm führen soll, (um diesen dann mit 2 Ampeln überqueren zu können) ist für mich nicht befahrbar, weil baulich viel zu schmal. Selbst, wenn ich wollte, ich passe da nicht drauf. Also fahre ich geradeaus, was die einzig praktikable Lösung ist. Dann ist die Grünphase für ein langsames Lastenrad viel zu kurz, sodaß ich oft mitten auf der Kreuzung bin, während von rechts kommende Autofahrer sich einen Spaß daraus machen, mit maximaler Beschleunigung auf mich zuzurasen. Bin jedesmal froh, wenn ich diese Kreuzung überlebt habe. Auch, wenn man von der Sonnenallee links abbiegen will, müßte man erst nach rechts abbiegen. So hat man, als Fahrradfahrer 4 (!) Ampeln zu beachten, als linksabbiegender Autofahrer nur eine. Da müßte man natürlich auf die Linksabbiegespur der Autofahrer, was bei den da gefahrenen Geschwindigkeiten absolut lebensgefährlich ist. Herrmanplatz ist wirklich Rennfahrerparadies und Fahrradfahrerhölle !!!!!!

Kommentar Nr. 20

Ganze Sonnenalle gefährlich

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Die Autos auf der ganzen Sonnenallee fahren viel zu schnell und es wird oft auf der Innenbahn überholt, was extrem gefährlich für Fahrradfahrer ist, weil es nicht genug Platz für zwei Autos und einem Fahrrad gibt. Fahrradfahrer werden oft nicht genug Platz überlassen. Autos fahren oft durch die Ampel auf rot durch.

(Die Weserstraße bietet keine wirklich gute Alternativlösug an, da der Belag des Fahrradwegs im extrem schlechten Zustand ist, und es wird oft zugemüllt und zugeparkt.)