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Lange Rot-Phase ist ein Witz.

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Lange Rot-Phase ist ein Witz.

Unter den Linden 77 10117 Berlin

Bis auf die wenigen Taxis vor dem Hotel Adlon wird diese Straße fast ausschließlich von Radfahrern genutzt, die die Durchfahrt des Brandenburger Tor als Ost-West Verbindung nutzen. Da auch die Wilhelmstr. für den Durchgangsverkehr gesperrt ist stehen hier regelmäßig Radfahrer minutenlang an einer leeren Kreuzung. Viele Radfahrer, vor allem die nach rechts abbiegen wollen, tun dies inzwischen auch bei Rot vor den Augen der vor der Botschaft stehenden Polizei. Wann wird diese unsinnig lange Ampelphase an den die Kreuzung tatsächlich nutzenden Verkehr angepasst?

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

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Kommentar Nr. 1

Vorschlag

1

einfache Vorfahrtsregeln ohne LSA

Kommentar Nr. 2

ampel entfernen

2

An der Kreuzung braucht man imho keine Ampel

Kommentar Nr. 3

Solange die Durchfahrt zur Wilhelmstraße noch gesperrt ist ...

3

... könnte man diese Ampel im Prinzip abschaffen!

Kommentar Nr. 4

Unter den Linden

4

Die Staße Unter den Linden gehört komplett für den privaten KFZ-Verkehr gesperrt.

Kommentar Nr. 5

Es ist ja nicht so gemeint

5

An der Reaktion der Polizei sieht man deutlich:
Die Staatsgewalt meint ihre Anordnungen ja nicht ernst.
Sie sollen nicht der Sicherung der Verkehrsteilnehmer dienen.

Bei rot soll man nicht etwa gar nicht fahren, sondern lediglich auf eigene Gefahr.
Zur Sicherheit gegen jede denkbare Staatshaftungsfälle vermutlich.
Würde ein Unfall bei rot passieren, dann wäre das Land Berlin jedenfalls nicht haftbar.

Kommentar Nr. 6

Gilt eigentlich für die gesamte Straße

6

Ich habe derzeit den Eindruck, dass alle Ampeln der Straße Unter den Linden auf den querenden Verkehr optimiert sind. Dabei ist die Verkehrsbelastung in Ost-West-Richtung höher als sie aussieht, nur sind Radfahrer eben kleiner als querende Pkw, und im Bus sitzen die Menschen komprimierter. Hier den querenden Autoverkehr zulasten des Rad- und ÖPNV-Verkehrs zu bevorzugen scheint mir ungerechtfertigt.

Interessant ist übrigens auch die extra aufgemalte Radspur zwischen Rechtsabbiegerspur und Geradeausspur in der Gegenrichtung. Ich habe ja kein Problem damit, auf die "Autospuren" auszuweichen, aber wozu dient diese Radspur eigentlich, wenn die bei rot wartenden Autos immer auf ihr stehen?

Kommentar Nr. 7

Abschaffung dieser Ampel ist keine gute Idee

7

Abschaffung dieser Ampel ist keine gute Idee. Man denke an die Radfahrer, die aus dem gesperrten Teil der Wilhelmstr. Richtung Norden (Charité) unterwegs sind. Man sehe sich die entsprechende Meldung in diesem Forum an - mit ebenfalls zahlreichen Unterstützern.

Kommentar Nr. 8

Keinesfalls die Ampel abschaffen...

8

...sondern die Schaltung ändern. Die Radfahrer, die auf der Wilhelmstr. Richtung Charité unterwegs sind, würden bei Abschaffung der Ampel noch mehr um ihr Leben bangen. Siehe auch den Vorschlag: "Unter den Linden/ Wilhelmstraße: Autofahrer erkennen Vorfahrt von Radfahrer nicht".

Kommentar Nr. 9

Kein echtes Problem

9

Diese Ampel wird sowieso von jedem ignoriert, der sie mehr als 3-mal im Leben gefahren ist.

Kommentar Nr. 10

Grüner Pfeil für Fahrräder?

10

Es gibt doch diese grünen Pfeile für solche Situationen...

Kommentar Nr. 11

Die nehmen die Ampel ernst!

11

An den Kommentar weiter oben, der meinte, dass die Polizei die Ampel selbst nicht ernst nimmt: Ich wurde da vor einigen Monaten rausgefischt, als ich von Ost nach West fahrend nachts um halb 12 über rot gefahren bin - inklusive Strafe und einem Punkt. Diese Ampelschaltung ist tatsächlich lächerlich!

Kommentar Nr. 12

Ja, eine ziemliche unsinnige Einrichtung

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... aber die Polizei hat bisher nie etwas gesagt...

Kommentar Nr. 13

Weg mit der Ampel

13

Ein Gros der Ampeln Berlins ist überflüssig und nicht selten selbst Gefahrenquelle, weil man sich nur auf die Ampel verlässt, anstatt auf Verstand und Aufmerksamkeit.
Mindestens die Ampel in Ostrichtung sollte ersatzlos wegfallen oder könnte durch einen Zebrastreifen ersetzt werden.

Kommentar Nr. 14

Linksabbiegespur

14

Die an dieser Stelle (vor dem Adlon) markierte Linksabbiegespur ist zudem oft bis vorn zur Haltelinie zugeparkt. Das erschwert Radfahrenden das Linksabbiegen. Zusätzlich zu der langen Rot-Phase ...

Kommentar Nr. 15

gefährliches geradeausfahren auf der wilhelmstr. nordwärts

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wenn man als radler auf der wilhelmstr in richtung norden unterwegs ist, wird man regelmäßig vom entgegenkommenden linksabbiegerverkehr übersehen, insbesondere wenn man bei fortgeschrittener grünphase ankommt.

Kommentar Nr. 16

ES REICHT – 20 Überprüfungen sind ein Witz

16

Generell zeigt sich, dass in Berlin akuter Handlungsbedarf besteht, die Verkehrsverhältnisse für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.

Diese angekündigten läppischen 20 Überprüfungen von Knotenpunkten in der Stadt sind eine Beleidigung für jeden der tagtäglich an fast jeder Kreuzung von rücksichtslosen oder fahrlässigen Autofahrern in bedrohliche Situationen gebracht wird.

Es besteht die Pflicht der Politik hier schnellstens Abhilfe zu schaffen,
etwa durch:

Begrenzt gültigen Führerschein !

Nach 10 Jahren muss eine neue theoretische und praktische Führerschein-Prüfung abgelegt werden. Nur so kann man das Bewusstsein der Autofahrer für die Belange anderer Verkehrsteilnehmer erhalten.

Des Weigern:

Mehr Kontrollen !

Wie oft erlebe ich, dass die Polizei an Verkehrssündern (Falschparkern, Rasern, rücksichtslosen Rechtsabbiegern oder Kreuzungsblockierern) ungeachtet vorbei fährt.

In dieser Stadt muss man schon sehr viel Pech haben, wenn man von der Polizei für ein Verkehrsdelikt zur Verantwortung gezogen wird. Gewöhnlich kann man als Autofahrer hier auf den Straßen anstellen, was man will. Als Fahrradfahrer hat man da schon schlechtere Karten, denn die bösen Radler werden hier gnadenlos verfolgt und gestellt.

Kommentar Nr. 17

Unter den Linden sperren

17

Kann mich einigen Kommentaren nur anschließen: Die Straße unter den Linden gehört komplett für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Kommentar Nr. 18

Rote Ampel

18

Stimme dem Mißstand zu und meine, daß die Ampel schnellstens abgebaut werden muß. Dürfte doch kein Problem sein!
Gilt nämlich ebenso für Taxis, Velos-Taxis, Kutschen und Fußgänger, die mit den Radfahrern alle geradeaus wollen.

Kommentar Nr. 19

Staatsgewalt

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Die Staatsgewalt nimmt ihre eigenen Anordnungen ja nicht ernst.
Wie das auf Fahrradfahrer wirkt, sieht man/frau Tagtäglich im Radverkehr (Geisterfahrer, Radfahrer die bei Rot eine Kreuzung queren. Genau an dieser Stelle sieht man/frau, wie die Staatsgewalt Ihre eigenen Aufgaben sieht und wahrnimmt. Kein wunder. Selbst an Geisterfahrern oder Gehwegfahrer geht die Polizei *tagtäglich* mit geschlossenen Augen vorbei!

Kommentar Nr. 20

Lange Rot-Phase auch in Biesdorf-Süd

20

Auch an der Kreuzung Köpenicker Straße / Weißenhöher Straße steht man viel zu lange an der roten Fahrrad-Ampel, während die Kreuzung leer ist und das Signal für alle Richtungen auf rot steht.
Weitere zu lange Rot-Phasen: Einmündungen auf die B1/B5 (Grabensprung / Tychyer Str. / Apollofalterallee)

Kommentar Nr. 21

ampel am adlon

21

zusätzlich zur kürzeren schaltphase der ampel sollte ein (logischerweise) nur für radler/innen geltender grüner rechtsabbiegerpfeil das einbiegen in die wilhelmstraße, natürlich unter beachtung der fußgängerrechte, ermöglicht werden.

Kommentar Nr. 22

"Grüner Pfeil für Radfahrer!"

22

Generell sollte an sämtlichen Kreuzungen ein grüner Pfeil (ggf. nur für Radfahrer) geprüft werden!
Die einzige Möglichkeit die starren Ampelvorgaben etwas flexibler zu gestalten.
Da das allerdings zu kompliziert werden wird für einge Radfahrer, gleich noch einen (echten) Rad-Führerschein machen lassen!!!

Kommentar Nr. 23

rechtsabiegende Radfahrer an roter Ampel

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Nach Informationen in den Publikationen des ADFC wird derzeit in einigen europäischen Ländern eine Regelung getestet, die es Radfahrern gestattet bei Rot rechts abzubiegen (analog grüner Pfeil). Das wäre m.E. eine sehr sinnvolle Regelung, die man wohl an den meisten Kreuzungen einführen könnte, insbesondere wenn Fahradwege oder Fahradstreifen angeordnet sind.