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Neu Brücke ohne Radweg Richtung Treptow

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Neu Brücke ohne Radweg Richtung Treptow

Kynaststraße 10317 Berlin

Die Kynastbrücke hat nur in eine Richtung einen Radweg erhalten.
Die Fahrspuren sind sehr eng, so dass ein Radfahrer auf der Brücke Richtung Treptow die Autofahrer blockiert.
Oder sie überholen kritisch auf der engen Fahrbahn. Eine sehr hohe Bordsteinkante erhöht das Sturzrisiko noch dazu, wenn der Radfahrer spontan ausweicht und hängen bleibt.

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Kommentar Nr. 1

Weitere Gefahren...

1

Vor allem das kritische Überhholen will ich nochmal betonen! Durch leichte Kurve und starken Anstieg ist die Straße so gut wie nicht einsehbar! Hier zu überholen ist äußerst gefährlich. Es wird trotzdem getan!

Kommentar Nr. 2

Neue Brücke ohne Radweg

2

Es muss einen Radweg Richtung Süden gebaut werden, da der Verkehr über die Kynastbrücke geradezu beängstigend ist in Stoßzeiten. Wie kann man nur eine solche Straßenführung neu bauen ohne Radweg??

Kommentar Nr. 3

Vollkommene Fehlplanung

3

Ich stimme hier zu, die Verkehrsführung und die Kynaststr. sind katastrophal geplant. Für Radfahrer mörderisch. Eine Lösung sehe ich an dieser Stelle nicht, denn auch der Fußweg auf der Kynastbrücke ist zu schmal für einen zweispurigen Radweg.
Ein Fall für den Bundesrechnungshof...

Kommentar Nr. 4

Ja, ds ist wirklich Hohn!

4

Ein kompletter Neubau. Und der wird (bergauf) ohne Radweg angelegt. Da hat das Planungsamt aber wirklich alle Zeichen der Zeit verschlafen. Bergab geht's dann schneller UND auf eigener Fahrradspur.

Kommentar Nr. 5

Lösung

5

Wenn die Straße in einer Richtung anscheinend für die Verkehrssicherheit einen Radstreifen braucht, ist die Logik, dass es in der anderen Richtung nicht notwendig ist, nicht zu erkennen. Da diese Brücke neu gebaut wurde, verstehe ich nicht, wie so ein grober Planungsfehler passieren konnte. Kann das Planungsbüro zur Rechenschaft gezogen werden und für die Kosten eines Umbaus haften?
Eine kostengünstige Lösung wäre vielleicht, auf der Fahrbahn einen Radstreifen zu markieren und die Streifen die beide Fahrbahnen trennen zu entfernen. Auf jeden Fall sollte Tempo 30 gelten.

Kommentar Nr. 6

Stark befahre neue Brücke ohne Radweg

6

Die Kynastbrücke in Richtung Treptow zu befahren ist tatsächlich sehr unangenehm. Auf der Steigung nach dem abbiegen aus der Boxhagener Straße ist man relativ langsam. Bei Stau oder Verkehr auf der Gegenfahrbahn können Autos nur mit sehr geringem Abstand überholen. Es wird viel gehupt bei dem Versuch das durch weiter rechts fahren zu verhindern. Fährt man aber zu weit links wird rücksichtslos an einem Verbeigefahren.

Kommentar Nr. 7

Auch Falschfahren hilft nicht viel

7

Ich ziehe es häufig vor, statt Richtung Treptow auf der Fahrbahn zu fahren, mit dem Rad auf dem gegenüberliegenden Radweg bzw. Gehweg in die falsche Richtung zu fahren. Helfen tut das leider bezüglich Sicherheit nur wenig, denn die abbiegenden Autofahrer scheren sich kaum, um Radfahrer oder Fußgänger, die geradeaus die Ampel überqueren...

Kommentar Nr. 8

Radweg nach Süden/Stralau

8

Eine Lösung wäre den östlichen sehr breiten Gehweg für Radfahrer aus beiden Richtungen frei zugeben oder zu markieren.

Kommentar Nr. 9

Hintergrund: Warum keine breitere Brücke?

9

Meines Wissens lag es daran, dass die Bahn im Rahmen des Ostkreuz-Umbaus nur verpflichtet war, gerade so viel Geld für den Brückenneubau hinzu zu geben, wie man für die Rekonstruktion der alten, vorigen und ebenfalls schmalen Kynastbrücke benötigt. Und der Senat hat sich nicht in der Lage gesehen, den klar bestehenden und zunehmenden Bedarf für Radfahrern und Fußgänger mit Verweis auf die Haushaltslage durch entsprechende Mittel für eine breitere Brücke zu decken.
Das entschuldigt nichts, im Gegenteil. Früher oder später wird man die Brücke für den Autoverkehr sperren müssen...

Kommentar Nr. 10

Zu diesem fehlenden Radweg gibt es schon einige Beiträge

10

https://radsicherheit.berlin.de/vorschlag/die-enge-getrieben#comment-17898
https://radsicherheit.berlin.de/vorschlag/fehlender-radweg-0#comment-16056

Vielleicht sollte man die zusammenfassen, um mehr Gewicht zu bekommen? (Wenn das geht)

Zum Kommentar von Gast am 13. November 2013 - 21:40
"Hintergrund: Warum keine breitere Brücke?":

Soweit ich durch eigene Recherche herausbekommen konnte, ist die Bahn für den Neubau diese Brücke wirklich verantwortlich. Warum diese nun so läppisch gebaut wurde, ist mir schleierhaft. Gerade morgens und abends muss man als Radfahrer schon lebensmüde sein, sich darauf in Richtung Treptow fortzubewegen und die (richtige) Möglichkeit zu wählen, nämlich auf der Straße zu fahren.

Ich habe den Eindruck, dass besonders an dieser Stelle geschludert worden ist, weil ja sowieso bald parallel die Autobahn langgehen soll. Nach derm Verständnis des autoverliebten Senats lösen sich damit alle Probleme und jeder Radfahrer kann dann unter Vogelgezwitscher und mit fröhlichem Pfeifen die Kynastbrücke hochfahren, weil ja alle, ja wirklich alle Autos auf die Autobahn ausgewichen sind, von der man selbstredend nichts hört (Flüsterasphalt!), sieht oder riecht.

Merke, für die Autobahn sind Millionen da, für Radwege nicht.

Kommentar Nr. 11

Noch ein Beitrag zu diesem Radweg

11

... findet sich hier:
https://radsicherheit.berlin.de/vorschlag/todes-gerade?undefined

Kommentar Nr. 12

eventuelle lösung?

12

Als Fahrradfahrer hier direkt auf der Fahrbahn zu fahren, ist zu riskant, da durch das Gefälle die Straße nicht einsehbar ist, auch das Einbiegen aus der Boxhagener str in Richtung Treptow auf die Brücke ist gefährlich, da hier keine Radspuren gekennzeichnet sind. Es wäre evtl. eine Lösung zwei Radstreifen auf dem Fußgängerweg zu markieren, also neben den bestehenden einen zweiten markieren und mit Pfeilen zeigen, für welche Richtung die jeweiligen Fahrstreifen sind (ist vielleicht noch die schnellste und kostengünstigste Variante, nur die Fußgänger müssen sich dann mit weniger Platz begügnen)

Kommentar Nr. 13

Kaum was zu machen

13

Auch, wenn ich normalerweise für Mischverkehr bin - hier hat man mit einer ungünstigen Fahrbahnbreite tatsächlich eine Situation geschaffen, die in Verbindung mit der weit verbreiteten Nahüberholerei selbst hartgesottene Radfahrer auf die Probe stellt.

Eine Lösung fällt mir allerdings nicht ein. Im Gegensatz zu überhöhter Geschwindigkeit oder Ampelverstößen ist Nahüberholen ein generell nicht sanktioniertes Fehlverhalten, d.h. damit müssen Radfahrer wohl leben. Selbst Streifenwagen halten Überholabstände oft nicht ein. Dementsprechend sollte man Neubaustraßen so planen, dass ein regelkonformes Überholen möglich ist.

Auch ein Umbau der Straße dürfte schwierig sein - die fehlgeplante Brückenbreite kann man nicht mehr ändern.

Ein Zweirichtungsradweg würde die subjektive Sicherheit auf der Strecke erhöhen, das Ein- und Ausfädeln brächte aber weitere Gefahren mit sich.

Da kann man echt nur sagen: Gut gemacht. Bei der Brückenplanung hat man den aktuellen Modal Split "vergessen".

Kommentar Nr. 14

Schutzstreifen

14

Ein Schutzstreifen wäre doch einfach zu realisieren und würde die Autofahrer dazu bringen etwas besonnener zu bleiben wenn sie hinter den auf der Steigung oft langsamen Radfahrern herfahren müssen.
Ich bin oft auf dem Prellerweg unterwegs. Unter den Eisenbahnbrücken funktioniert so ein Schutzstreifen der den größeten Teil der Fahrbahn einnimmt doch sehr gut.

Kommentar Nr. 15

Lösung

15

Einfach als Radfahrer mittig auf der Fahrspur fahren, damit wird zu enges überholen erschwert bzw. es bleibt einem genug Platz nach Rechts zum Ausweichen. Eventuelles Hupen ignorieren.

Kommentar Nr. 16

Hupen ignorieren

16

Naja, @lehmanje02, also alles was Recht ist - eine Straße sollte doch so konzipiert sein, dass die regelkonforme Nutzung nicht wie eine Provokation ankommt. Wenn ein regelkonform fahrender Radfahrer regelmäßig angehupt wird, besteht ein Problem.

Außer einer Sperrung der Brücke für Autos oder einem Abriss und Neubau fällt mir dort aber wirklich nichts sinnvolles ein. Beides ist natürlich unrealistisch.

Die STVO gibt ja Schilder wie "Radfahrer überholen verboten" nicht her, sie würden wohl auch ignoriert werden. Ebenso wie Hinweise auf die STVO, z.B. bezüglich des Überholabstandes. Und da die Polizei solche "Lappalien" auch nicht kontrolliert, bleibe ich bei meinem Fazit: "Nichts zu machen". Bei der Brücke hat man alles falsch gemacht.

Kommentar Nr. 17

Straßenbauplanungsfehler dürfen nicht mehr einfach auf die Radfahrer abgeschoben werden!

17

...also gibt es hier nur eine einfach zu realisierende Lösung:

Diese Brücke wird für den Autoverkehr in eine Einbahnstraße umgewandelt. (Für die andere Richtung müssen die Autos dann halt einen Umweg fahren.) Die gewonnene Fahrbahnbreite wird dann dafür benutzt, zwei ausreichend breite Fahrradspuren auf der Brücke auszuweisen.

Kommentar Nr. 18

Kynastbrücke als Einbahnstraße ausweisen

18

Genau!

Einfach die Brücke als Einbahnstraße für Autofahrer Richtung Süden ausweisen, Richtung Norden muss dann eben die Umfahrung über Haupt- und Markstraße bzw. entlastend über den Margrafendamm erfolgen.

Für den gewonnen Platz dann ein Teil der Fahrbahn als Radstreifen markieren. Fertig!

Kommentar Nr. 19

Ist wirklich komisch!

19

Seit es diese Brücke gibt, rätsele ich auch, wer sich das schon wieder ausgedacht hat. Ist wirklich ziemlich gefährlich dort: Bergauf ist man als Radler naturgemäß recht langsam und die Autofahrer wollen auf der recht engen und schlecht einsehbaren Straße überholen. Einen konstruktiven Vorschlag habe ich auch nicht. Aber so wie es ist, sollte es nicht bleiben.
Ein zwei-Wege-Radweg auf der Ostseite ist aber auch keine schöne Lösung. Denn dann müsste ich (von Norden über die Boxhagener kommend und zur Elisenbrücke weiterfahrend) die Straße auf dem kurzen Stück zweimal queren.
Eigentlich dachte ich, Berlin sei bei Neuplanungen weiter...

Kommentar Nr. 20

Volle Zustimmung!

20

Hier muß wirklich dringend(!) etwas geschehen. Mein Vorschlag wäre, dass der Fahrradstreifen auf dem Bürgersteig zum BEIDSEITIGEN BEFAHREN freigegeben und ggf. noch leicht verbreitert wird. Das Befahren der Kynastbrücke (auf der Straße) ist als Radfahrer jedenfalls LEBENSGEFÄHRLICH !

Kommentar Nr. 21

Wirklich schlimm

21

Das Überholen ist wirklich gefährlich und manche Autofahrer fahren hier enorm aggressiv. Weit über 70 Km/h.

Wir Radfahrer sollen den Radweg auf der linken Seite nutzen. Ist völlig legitim, sogar gesetzlich Vorgeschrieben und weniger gefährlich. Leider sieht die Brücke am Anfang so aus als gäbe es 2 Radwege. Nachträgliches Seitenwechseln, ist aufgrund des hohen Bordsteines, unmöglich. Einmal rauf, kein Zurück.

Lösngsvorschlag am Verkehrsamt: Einfach ein Schild an Marktstraße/Kynaststraße hinstellen. Mit folgender Aufschrift. "Bitte Radweg auf der linken Seite nutzen." Sollten ca 90% der Radfahrer machen. Viele sind unsicher und meiden den Radweg auf der linken Seite und Radler, die diese Brücke nicht kennen, fahren definitiv rechts.

Kommentar Nr. 22

Kynastbrücke = sehr gefährlich

22

Wer hat diese neue Brücke eigentlich geplant?

Kommentar Nr. 23

Planfeststellungsverfahren war 2002 - auf Fehlplanung habe ich hingewiesen

23

Ich habe am 13.10.2002 eine Einwendung eingereicht. Antwort war, man prüfe das - wohl nicht besonders sorgfältig.

Einwendung gegen den geplanten Querschnitt der Kynaststraße
Der momentane wie auch der geplante Querschnitt zeichnen sich dadurch aus, dass Autofahrer Radfahrer auch bei Gegenverkehr überholen, obwohl es dazu eigentlich zu eng ist. In Anbetracht des starken Verkehrsaufkommens sind Radverkehrsanlagen unbedingt notwendig.
Die Kynaststraße stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für den Radverkehr dar. Östlich der Elsenbrücke gibt es auf lange Strecke keine weitere Spreebrücke. Parallel zur Spree ist die Bahntrasse das nächste Nadelöhr. Die Kynaststraße ist die direkte Verlängerung des Fuß- und Radweges an der östlichen Seite der Bahnbrücke über die Spree und deshalb der einzig sinnvolle Weg für Radfahrer von Neukölln und Treptow nach Lichtenberg. (...)
So werden durch den Senat in vielen Straßen mit erheblichen finanziellen Aufwand Radverkehrsanlagen nachgerüstet. Wenn jetzt ein kompletter Neubau der Kynaststraße ansteht und die Belange des Radverkehrs nicht berücksichtigt werden, so dass später für die entsprechenden Radverkehrsanlagen wieder teuer umgebaut werden muss, ist das nicht im Sinne der Steuerzahler. Ich fordere Sie auf, die Planungen entsprechen zu ändern. Ohne große Zusatzkosten ließe sich jetzt ein Straßenquerschnitt mit Radverkehrsanlagen realisieren. Diese Chance darf nicht vertan werden.

Kommentar Nr. 24

Riskante Fehlplanung

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Auch ich habe in der Bauphase sowohl die Verkehrsbeauftragten der Bezirke als auch dem Fahrradbeauftragten auf die gefährliche Planung hingewiesen und wurde "beschwichtigt", dass es ja im südlichen Teil der Straße einen Radstreifen geben würde.
Wer kontrolliert bei Neubau/Umbau auf Tauglichkeit für alle Verkehrsteilnehmer?
Bei der Kynastbrücke wäre Potenzial gewesen.

Kommentar Nr. 25

Ergebnis einer schnellen Analyse

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Offenkundig wurde die Kynastbrücke in der gleichen Breite gebaut, wie das früher hier vorhandene Bauwerk, damit es die Bahn mit dem Ostkreuz finanzieren muss und Berlin kein Geld drauf zu legen braucht. Als Konsequenz war kein Platz Radfahrstreifen. So wurde wohl auf Kosten der Verkehrssicherheit gespart.

Dem im Internet verfügbaren Planfeststellungsbeschluss 1 (z. B.auf der Seite des EBA, www.eba.bund.de) lässt sich leider nur entnehmen, dass tatsächlich ausschließlich auf der Ostseite ein Geh- und Radweg geplant ist. Wenn dieser explizit für den Zweirichtungsverkehr (!) der Radfahrer planfestgestellt ist, was sich nur durch Einsichtnahme in die Pläne herausfinden ließe, dann gilt:

1. Eine entsprechende Beschilderung hat (durch die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde) zwingend zu erfolgen (das wäre einklagbar).
2. An den Enden des Zweirichtungswegs muss, durch eine sichere Verkehrsführung, der Anschluss an den normalen, rechts fahrenden Verkehr hergestellt werden. Alles andere wäre, unabhängig von der Planfeststellung, ein erheblicher Planungsfehler.
3. Außerdem ist die Breite von 5 m incl. Fußgänger mit Blick auf geltende Richtlinien zumindest fragwürdig.

Wenn hier definitiv KEIN Zweirichtungsverkehr geplant worden wäre, dann sollten ein paar Leute eine wirklich stichhaltige Begründung dafür haben, warum nur auf einer Seite ein Radweg gebaut wurde...

Die beteiligten Bezirke haben übrigens im Genehmigungsverfahren entsprechende Einwendungen geschrieben.

Kommentar Nr. 26

Volle Zustimmung

26

Hier muss dringend etwas geschehen. Ich bin schon 3x mit AutofahrerInnen in Berührung gekommen bzw. diese haben meine Fahrradtaschen gestreift.

Kommentar Nr. 27

Kynastbrücke nach Süden viel zu schmal für Radfahrer und Autos

27

Besonders durch die Steilheit der Brücke sind Radfahrer nach Süden fahrend sehr langsam - und Autofahrer entsprechend genervt / aggressiv, wenn sie dahinter schleichen müssen.
Da in der Gegenspur oft ein Rückstau von der Ampel ist, können Autos erst oben auf der Brücke überholen.

Traurig, weil die Brücke ja frisch neu gebaut wurde.