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Penetrantes Parken auf dem Radweg

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Penetrantes Parken auf dem Radweg

Lieber Senat,

das muss ich noch unbedingt loswerden.

Das Parken mancher Auto-Nutzer auf Radwegen stellt eben nicht nur eine Lappalie dar, die mit z. Z. ca. 20 Euro geahndet wird. Radfahrende werden damit in höchst gefährliche Situationen gebracht, wenn sie plötzlich nach links auf die Straße ausweichen müssen. Vor allem, da viele nachfolgende KFZ mit teils überhöhter Geschwindigkeit kaum in der Lage sein dürften, rechtzeitig eine Lücke für ein mit vielleicht 20 km/h fahrendes Rad einzuräumen.

Es hilft halt nichts, manchmal muss sie/man eben mit ihrer Handtasche/seiner Aktentasche ein paar Schritte vom nächsten freien Parkplatz zum Café laufen, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht sinnlos einer Gefahr ausgesetzt werden …

Stellen mit solchen Orten sind (z. B.): Großbeerenstraße/Obentrautstraße, Wilhelmstraße, Schlüterstraße u. v. a

Mein Vorschlag:
Es scheint nur eines wirklich zu helfen – empfindliche Geldstrafen, gepaart mit Punkten. Damit meine ich eine einkommensabhängige Strafe nach Tagessätzen, so dass sich auch der Fahrer eines 150.000 Euro-Fahrzeugs nicht über die aktuelle läppische Strafe amüsiert. Das hätte den Vorteil, dass es bei richtiger Umsetzung, Berlin praktisch NICHTS kostet, eher noch etwas für die Sanierung oder den Neubau von Radwegen übrig bleibt und Arbeitsplätze schafft.

Gute Grüße
Dude

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

554 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Penetrantes Parken auf dem Radweg

1

Ich unterstütze den oben genannten Vorschlag, einkommensabhängige Bußgelder einzuführen. Besitzer asozial geparkter Luxuskarossen lachen doch nur über die Bußgelder,
sie nehmen sich jegliche Freiheiten heraus.
Ein Dauerärgernis ist das Parken auf dem Radstreifen der Greifswalder Strasse zwischen
Danziger Strasse und Heinrich-Roller-Strasse in Richtung Alexanderplatz.
Ich konnte noch nie beobachten, daß dort einmal Polizei oder Ordnungsamt aktiv geworden sind.
Christian

Kommentar Nr. 2

Photos?

2

Speziell die "Kurzparker" auf den Radwegen lachen einen ja aus, wenn man sich bei denen beschwert, und sind schneller weg, als man irgendeinen Amtsmenschen dazuholen kann. Ein probates Mittel wäre es, wenn man selber Photos machen und die an die Bußgeldstelle schicken könnte. Eigentlich ist mir so eine Blockwartmentalität total unsympathisch, aber noch unsympathischer sind mir die saudummen Bemerkungen à la "Jetzt stell Dich mal nicht so an, ich war ja nur kurz..." Keine Ahnung, ob das rechtlich und organisatorisch möglich ist, aber zumindest würde sich dann jeder zweimal überlegen, ob er "nur mal kurz" den Radweg zuparkt.

Kommentar Nr. 85

Hallo Diamantrad,

85

im Sinne eines konstruktiven Dialogs, möchte ich Sie darum bitten, auf Ausdrücke wie "Blockwartmentalität" und "saudummmen Bemerkungen", zu verzichten.

Danke für Ihr Verständnis.
Mit besten Grüßen
Petra Schröter (Moderation)

Kommentar Nr. 3

weitere Orte

3

extrem auch Müllerstraße, Schönhauser Allee, Frankfurter Allee

Kommentar Nr. 4

Motorrollerstaffel der Stadt Düsseldorf

4

http://www.duesseldorf.de/ordnungsamt/verkehrueb/rollerstaffel.shtml

Eine hocheffektive Maßnahme. In Düsseldorf fahren zu Hauptverkehrszeiten Angestellte des Ordnungsamtes mit Motorrollern durch die Innenstedt um durch freundliche Ansprache (nicht gleich Strafzettel verteilen!) von Zweite-Reihe- und Radwegparkern den Verkehrsfluss und die allgemeine Sicherheit zu erhöhen.

Kommentar Nr. 5

nicht nur private PKW betroffen!

5

Auch Baufahrzeuge, Fuhrunternehmen und die Müllentsorgungsfahrzeuge blockieren die Radwege mit einer scheinbaren Gelassenheit, dass es einfach nur ärgerlich ist. Zudem sind die Radwege oftmals so verdreckt (Steine, Sand und vorallem Glas), dass allein diese Umstände das Radfahren gefährlich machen, da man ständig ausweichen muss.

Kommentar Nr. 6

Schlüterstr. in Charlottenburg

6

Als täglicher radfahrender Nutzer der Schlüterstr. ist es mit unbegreiflich, warum dort nichts geschieht. Nachmittags ist der markierte Radweg auf der Straße grundsätzlich von haltenden / parkenden Autos verstopft. Vorbeifahrende Polizei fährt "vorbei". Selbst als Zeuge kritischer Situationen bei ausweichenden Radfahrern wird nichts unternommen.

Ob hier härtere Strafen weiterhelfen, wage ich zu bezweifeln. Die bestehenden Instrumente zu nutzen und die Autofahrer zu belehren (und ihnen somit die Zeit wieder zu nehmen, die sie vermeintlich eingespart haben) wäre doch schon ein Anfang.

Die Dienstanweisung an die Ordnungshüter 'rauszugeben verursacht keine Kosten und kann sofort erfolgen!

Also bitte...

Kommentar Nr. 8

Radstreife auf der Strasse

8

... auch noch die Joachim-Friedrich-Strasse. Diese Radstreife wurde neulich auf der Strasse angebracht und NUR seitdem parken die Autos genau hier auf der Strasse: vorher nicht. Irgendwie denken Sie, dass diese Streifen Parkstreifen sind.

Vorschlage: Die Radstreifen entweder Rot anmalen oder bitte wieder wegmachen.

Kommentar Nr. 9

Fahrradspur auf Straße

9

Absolut richtig, bin 100% der gleichen Meinung. Das ist extrem gefährlich wegen des fließenden Autoverkehrs, leider machen da auch die Streifenwagen der Polizei mit.
Schlüterstraße und Budapester Straße sind permanent zugeparkt.

Kommentar Nr. 10

wo bleibt das sonst so eifrige Ordnungsamt?

10

Das Ordnungsamt scheint auf dem "Radstreifenparker-Auge" blind zu sein.

Kommentar Nr. 11

Die gesamte Uhlandstraße ...

11

... ist praktisch den ganzen Tag über zugeparkt. Beide Straßenseiten. Und dies, obwohl genügend Parklücken frei (!) sind.

Kommentar Nr. 12

das problem ist..

12

..das sich das ordnungsamt leider überhaupt nicht dafür interessiert. argument: die feststellung einer solchen situation muss durch ma des oa erfolgen. selbst photo plus uhrzeit plus kennzeichen plus ungefähre parkzeit hilft da nicht weiter. so lange solch eine einstellung vorherrscht kann man sich als betroffener leider nur aufregen.

Kommentar Nr. 13

Anzeigen bitte erleichtern

13

Derzeit sende ich jedesmal eine Anzeige samt Fotos ans Ordnungsamt, wenn ein auf dem Radweg geparktes Fahrzeug diesen komplett blockiert und mich somit behindert. Ich weiß nicht, ob das was bringt. Effektiver wäre hier sicherlich eine Online-Meldemöglichkeit bei der Bußgeldstelle, sodass Falschparker direkt und ohne Umwege digital und mit hochgeladenen Beweisfotos angezeigt werden können.
Derzeit geht das anscheinend nur per Post (evtl. auch via Fax), was zu aufwändig ist, wenn man wenig Zeit bzw. kein Faxgerät hat und die Fotos erst ausdrucken müssten.

Kommentar Nr. 14

Greifswalder Straße

14

...

Kommentar Nr. 15

Ja, und Polizei und Ordnungsamt sehen weg.

15

Leider muss ich die Erfahrung machen, dass Polizei und OA dies meist nicht ahnden und einfach dran vorbeifahren. Drauf angesprochen antworten Polizeibeamte meist: "Wir können uns nicht um alles kümmern." Es gibt auch Polizeifahrzeuge, die als schlechtes Vorbild dienen und selbst auf Radwegen/ -streifen halten/parken. Wie wäre es hier mit mehr Konsequenz und vor allem mehr Polizei auf Fahrrädern, bei letzterem würde sich auch die Sichtweise auf Radler-Perspektive ändern.

Kommentar Nr. 16

auch auf der Köpenicker Straße...

16

.. ist der Situation sehr schlimm. Ein Umleitung für Radfahrer auf der Bürgersteig bei Straßenarbeiten hilft nür das Problem zu verschieben und Füßgänger zu nerven.

Kommentar Nr. 17

Prinzenallee, Pankstr. – Osloerstr.

17

Auch der Radstreifen auf der Prinzenallee ist fast durchgehend in beide Richtungen von mehreren Fahrzeugen verstellt. Hier kommt erschwerend hinzu, das immer wieder Autofahrer die dürftig entfernte alte Fahrbahnmarkierung fehlinterpretieren und davon ausgehen, das diese Straße zweispurig ist. Radfahrer kommen hier regelmäßig in Schwierigkeiten.

Kommentar Nr. 18

Einfach zu viel Autos in der Stadt

18

Sein wir doch mal ehrlich. Das Problem sind hier nicht mehr die einzelnen Vergehen, sondern der Umstand das es einfach zu viele Autos im Innenstadtbereichen gibt. Hier hilft langfristig nur ein Rückbau der parkfreundlichen Straßen in Berlin und somit die konsequente Verknappung und Verteuerung von Parkraum in der Stadt. Es ist schon brutal wie das Automobil in den letzten 40-50 Jahren das Stadtbild zum negativen verändert hat und das gilt bei weitem nicht nur für Berlin.

Kommentar Nr. 19

Absolut!

19

Erst gestern wieder absolut absurde Situation nähe Dudenstraße/Viktoriapark in Kreuzberg. Auf dem Hinweg der Radweg auf der Fahrbahn in der einen Richtung von einem Polizeiauto blockiert. Auf dem Rückweg dann das selbe Spiel noch einmal, diesmal ein Mannschaftswagen auf der gegenüberliegenden Radwegseite. Der Wagen stand einfach so auf dem Radweg, dazu noch kurz vor dem Kreuzungsbereich. Das war beides Mal offensichtlich kein oder wenn kein dringender Einsatz, aber die Polizei (!) kann ja gerne mal auf dem Radweg herumparken, während man sich als Radfahrer beim Ausweichen auf die Fahrspur in Lebensgefahr bringt.

Kommentar Nr. 20

Bin dafür, wenn auch das penetrante Radfahren auf Fußwegen mit Punkten / Geldstrafen geahndet wird.

20

Lieber Dude,

was das Autoparken auf Radwegen angeht, so ärgert mich das natürlich auch. Ich bin sehr dafür das Zuparken mit Punkten und Geldstrafen zu ahnden, aber dann bitte auch gleiches Recht für alle: Radfahren auf Gehwegen muss dann ebenso scharf geahndet werden. Zurecht schreibst Du, dass Autofahrer keinen Anspruch darauf haben, es möglichst bequem zu haben. Aber für Radfahrer gilt das gleiche. Es ist so schön bequem, auf den Fußwegen zu fahren – aber es ist einfach eine Rücksichtslosigkeit.

Viele Grüße von oki

Kommentar Nr. 21

Vorschlag

21

Wenn man eine allgemeine Parkgebühr einführen würde innerhalb des Rings, dann würde sich das Zweite-Reihe-Parken zumindest minimieren, da es mehr freie Parkplätze in "erster Reihe" gäbe.

Kommentar Nr. 22

Äpfel mit Birnen

22

Moinsen oki,

so ganz kann ich Deinem Gleichheitsgrundsatz hier nicht zustimmen.

Ein Radfahrer, der zwangsweise, oder von mir aus auch aus Faulheit (?), auf dem Fußweg fährt, ist eher extrem vorsichtig unterwegs, weil er die Fußgänger ständig beobachten muss. Abstriche muss man vielleicht bei manchen unter 10-jährigen Rennfahrern machen, die ja per Gesetz dort rasen „dürfen“.

Allerdings hier von der gleichen Gefährdung zu sprechen, wie wenn sich z. B. ein Auto mit 70 km/h von hinten nähert mit über 1,5 Tonnen Lebendgewicht, ist für mich nicht nachzuvollziehen. Natürlich mag es Menschen geben, die mehr als 250 kg wiegen. Ich habe jedoch selten einen solchen Zeitgenossen auf einem Fußweg sehr schnell (über 50 km/h) Fahrrad fahren sehen …

Grüße vom
Dude

Kommentar Nr. 23

Falschparker-APP

23

siehe hier:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-macht-buerger-zu-strassensherif...

Nee, mit Blockwartsmentalität hat das nichts zu tun, eher mit Notwehr.
Allerdings befürworte ich im Gegenzug auch Nummernschilder für Fahrräder, verbunden mit der Verpflichtung zu einer Haftpflichtversicherung und selbstverständlich die Nutzbarkeit der APP für ALLE Verkehrsteilnehmer.

Kommentar Nr. 24

Nochmal der ganze Link

24

http://www.tagesspiegel.de/berlin/pankow-macht-buerger-zu-strassensherif...

Kommentar Nr. 25

Sorry, Link erscheint immer nur halb....

25

....dann einfach "Falschparker-APP" googeln

Kommentar Nr. 26

Penetrantes Parken auf dem Radweg

26

Vielleicht wären durchgezogene Radstreifen eine Lösung?
Erläuterung: Seit April 2013 erlaubt die StVO das Überfahren durchgezogen markierter Sonderwege für KfZ zum Zwecke der Erreichung dahinter gelegener Parkplätze oder Grundstückszufahrten.
Dagegen darf auf einem mit durchgezogenen Streifen markierten Sonderweg von Kfz nicht gehalten und auch nicht auf ihm gefahren werden. (Auf gestrichelt markierten Radwegen dagegen darf von KfZ gehalten und gefahren werden.)

Neue Radstreifen und bestehende Radstreifen auf Hauptstraßen sollten durchgehend mit Z 295 markiert werden, um die Sicherheit für RadlerInnen zu erhöhen. Diese Möglichkeit der neuen, seit April 2013 gültigen StVO sollte unbedingt genutzt werden!

Noch ein Beispiel für ständig zugeparkte Radwege: Die Franklinstraße in Charlottenburg in beiden Richtungen
siehe dazu auch den Vorschlag:
"Z 295 für Radstreifenmarkierung (durchgezogen) nutzen"

Kommentar Nr. 27

@Anzeigen bitte erleichtern

27

Geschrieben von Gast am 13. November 2013 - 15:00
Anzeigen bitte erleichtern

Das ist ein sehr guter Vorschlag. Anhand eines Fotos dürfte doch einwandfrei belegbar sein, dass da jemand auf einem Radweg parkte, was nunmal nicht erlaubt ist. Der Polizei oder dem Ordnungsamt dürfte es doch sehr entgegenkommen, wenn dort ständig Belegfotos einschwirren und die nur noch die Strafzettel verschicken müssen.

Auch ständig durch parkende Autos versperrt: Gürtelstraße/Neue Bahnhofstraße, vor allem in Richtung Süden. Da ist immer wieder Slalomfahrt angesagt. Dazu muss man noch einen großen Bogen um die Fahrertüren machen, die ja oft ohne einen Blick nach hinten geöffnet werden.

Leider ist in punkto Radwegparken keine Verbesserung in Sicht, weil die Polizei zu oft wegschaut. Manche Polizisten scheinen eine regelrechten Abneigung gegenüber Radfahrern zu haben. Und mit dem weiteren Fortschreiten der Akzeptanz südeuropäischer/orientalischer Verhaltensweisen im Straßenverkehr werden die Radwege immer mehr zu dankbar angenommenen Parkspuren.

Kommentar Nr. 28

Fahrradstreifen

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Ich wünsche mir, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie jeder dritte bis vierte Verkehrspolizist ab sofort mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs ist... ich glaube dann löst sich das Problem von selbst.

Kommentar Nr. 29

Landsberger Allee

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Ein gern genutzer Kurzzeitparkplatz, gerade für ansässige Gewerbetreibende (Höhe Judith-Auer-Strasse), die ja nur mal kurz halten...

Aber wohin soll ich als Radler ausweichen? Rechts der Grünstreifen mit Büschen und Bäumen, links ein hoher Bordstein, der mich von der Landsberger Allee und den PKWs trennt...

Kommentar Nr. 31

Radikale Lösung: Kein privater PKW-Verkehr mehr im Ring

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Die radikale Lösung zur (längst überfälligen) City-Maut (in empfindlicher Höhe): die Innenstadt in den Grenzen des S-Bahn-Rings wird nur noch freigegeben für gewerblichen Verkehr und meinetwegen Car-Sharing.

Private PKW müssen draussen bleiben.

Kommentar Nr. 32

Weitere Orte

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Blissestraße und Uhlandstraße. Dabei könnte man_frau da eigentlich so gut fahren!!

Kommentar Nr. 33

Ziel verfehlt

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Obwohl hoch bewertet, geht dieser Beitrag komplett am Ziel vorbei. Allgemeines Lamentieren statt konkrete Problemstellen zu benennen. Schade um die Zeit.

Kommentar Nr. 34

Gruppen zur Vernetzung

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https://www.facebook.com/AlleMachtDenRaedern

https://www.facebook.com/groups/207486572690406/

Kommentar Nr. 35

Polizei?

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Die Polizei soll uns helfen? DIE HALTEN DOCH SELBST AUF DER FAHRRADSPUR!!! In Berlin geht jegliche Ordnung flöten und irgendwelche Spinner nennen das dann "Lifestyle" und freuen sich noch drüber. Weil sie halt erst gegen 11 aufstehen, sich um 14 Uhr überlegen, ob sie noch in die Uni sollen, die Zeit dann lieber mit Facebook verbringen und um 18 Uhr das erste Bier aufmachen.

Kommentar Nr. 37

Lieber mk

37

ich möchte Sie bitten sachlich und beim Thema zu bleiben, denn nur so kann ein fairer und konsturktiver Dialog gewährleistet werden.

Vielen Dank :)
Beste Grüße

Laura Welsch (Moderation)

Kommentar Nr. 36

Entweder der Senat unternimmt endlich etwas, oder es gibt Straßensheriffs

36

Die offensichtliche Duldung des Radspur-Zuparkens ist in Berlin wirklich auffällig. Der Bezirk Pankow hatte sogar eine Unterstützung der Straßensheriff-App zugesagt. Leider hat die App die Finanzierungshürde nicht genommen, also wird es damit wohl nun nichts. Umso wichtiger, dass der Senat endlich die Polizei dazu veranlasst, durchzugreifen. Warum werden Falschparker auf Radspuren nicht rigoros und sofort abgeschleppt? Die BVG schafft das bei den Busspuren doch auch.

Kommentar Nr. 38

sinnvoll-aber off topic

38

Wenn ich das Anliegen dieser Umfrage hier richtig verstanden habe, geht es um Einmündung- und Kreuzungsbereiche. Dieser Beitrag - wie viele andere - bezieht sich Radfahrerprobleme im Autoverkehr ganz allgemein. Das ist sicherloch sehr sinnvoll, aber nicht der Fokus hier.

Kommentar Nr. 39

Penetrantes Parken auf Radwegen und in zweiter Spur

39

Da fragt Man/Frau sich wirklich ob unsere lieben Ordungs ;-) Hüter nicht wollen, können oder einfach keine Lust drauf haben.
Vorschläge stehen hier ja schon etliche.
Auch wie schon geschrieben sind davon nicht nur wir Fahrradfahrer, sondern auch BVG, Müllabfuhr, etc. ergo der ganze fließende Autoverkehr von betroffen.
Ein soziales miteinander umgehen sieht für mich anders aus.

Kommentar Nr. 40

@Radleben - sinnvoll-aber off topic

40

ok. dann sagen wir halt
Penetrantes Parken auf dem Radweg vor und hinter Kreuzungen ;-)
prinzipiell verstanden.

Kommentar Nr. 41

Druck auf Senat

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wie bringen wir den Senat dazu, Polizei und OA zum Thema Radstreifenparken unter Druck zu setzen? bzw. wie erhöht man den Druck auf den Senat, entsprechende Budgets und Personal frei zu geben?

Kommentar Nr. 42

Schlesische Str. mind. ab Falckensteinstrasse ostwärts

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Hier fahre ich täglich morgens und abends lang und auf jeder Strecke stehen mal Minimum 2 Fahrzeuge auf dem Radweg. Das ist nicht übertrieben.

Das dumme ist, das selbst Radfahrer teilweise die Radwege dicht machen, weil sie den Radweg kreuzen, an einer Ampel oder so, und währen sie warten mit dem Rad quer über dem Radweg stehen und ihn so blockieren. Das finde ich noch viel dämlicher als wenn Autos den Weg zu machen.

Kommentar Nr. 43

und anderswo,

43

Dudenstraße!

Kommentar Nr. 44

Auch vor Schulen

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Sollte das massive kontrolliert werden, da dort oftmals "besorgte" Eltern ihre kleinen Warmduscher bis direkt vor die Türe fahren müssen, dabei oft einfach auf dem davor entlanggeführten Radweg parken und dabei sogar noch andere Schulkinder gefährden.
Beispiel: Platanusschule in Pankow Berliner Straße.

Kommentar Nr. 46

Lieber Step,

46

ich möchte Sie bitten auf Äußerungen, wie "Warmduscher", die andere Teilnehmer beleidigen könnten, zu verzichten. Diese tragen nicht zu einem konstruktiven und fairen Dialog bei.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Beste Grüße :)
Laura Welsch (Moderation)

Kommentar Nr. 45

Strafanzeigen erleichtern

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Also wenn ich jedes auf dem Radweg parkende Auto auf meinen 8 Km-langen Weg zur Arbeit fotografieren und anzeigen würde, wäre ich statt 30 Min. mindestens zwei Stunden unterwegs. Das kann doch nicht die Aufgabe der Radfahrer sein, oder? Aber als erste Maßnahme dennoch sinnvoll. Es werden dann vielleicht mal weniger.
Ich spreche hier vorwiegend von tägl. Erfahrungen in der Köpenicker Str. in Kreuzberg/Mitte.

Kommentar Nr. 47

OAs müssen nur wollen

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Zitat RadPendler:

"wie bringen wir den Senat dazu, Polizei und OA zum Thema Radstreifenparken unter Druck zu setzen? bzw. wie erhöht man den Druck auf den Senat, entsprechende Budgets und Personal frei zu geben?"

Eigentlich braucht es dazu nur den Willen der OAs, da ich überzeugt davon bin, dass sich die Mitarbeiter durch das konsequente Aufschreiben der penetranten Falschparker selbst finanzieren würden. Die müssten nur den ganzen Tag die genannten Straßen (die Schlossstr. in Steglitz gehört auch dazu) auf und ab gehen und jeden Falschparker notieren. Und wenn dann der Erziehungseffekt endlich greift, gibts reichlich Nebenstraßen, wo - auch ohne Radstreifen - permanent Zweite-Reihe-Parker stehen, an denen sie sich dann schadlos halten können. Also, Geld kosten die OA- Mitarbeiter nicht, sondern sie bringen Geld. Man muss eben nur wollen.

Ich halte die Idee mit Fahrradstaffeln bei der Polizei und dem OA auch für eine gute Idee, um ihnen endlich mal am eigenen Leib spürbar zu machen, wie gefährlich und nervig die radspurparkerei ist...

Kommentar Nr. 48

parken auf radwegen

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parkende autos auf radstreifen haben mich auch schon mehrfach in sehr unangenehme situationen gebracht. Wichtig ist eine bessere aufklärung der autofahrer und empfindlichere strafen. hier schliesse ich mich dude voll und ganz an

Kommentar Nr. 49

Einkommensabhängige Bußgelder

49

Ich finde die Idee gut, denke aber, sie ist mit ziemlichem bürokratischen Aufwand verbunden. Vielleicht gehts auch mit autoabhängigen Bußgeldern (analog der Kfz-Versicherung?

Kommentar Nr. 50

Gesetze und Strafen

50

… haben wir, was nutzen diese aber, wenn es kaum geahndet wird. Alleine auf meinem Weg zur Arbeit parken des öfteren Autofahrer über Tage im absoluten Halteverbot und nichts passiert - und das nicht nur an einer Stelle. Dabei werden die Radfahrer in die linke Fahrspur gedrängt das ist für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich.
Auch der Volkssport zum Feierabend die Busspuren als Überholspuren zu nutzen, wird meiner Ansicht nicht oder zu wenig geahndet, da hier die Radfahrer meist ohne Abstand mit hoher Geschwindigkeit überholt werden.

Kommentar Nr. 51

"Gegenmaßnahme"

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Der kreativste Vorschlag fand sich kürzlich als Kommentar zu einem Online-Artikel des Tagesspiegel. Sinngemäß:
Im Gegenzug die Fahrräder auf den Kfz-Fahrstreifen parken. Es sollten vielleicht Räder dafür verwendet werden, auf die man notfalls auch verzichten kann. Wer hat nicht noch solche im Keller stehen?... :-)

Kommentar Nr. 52

Einkommensabhängige Bußgelder

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Lösungsvorschlag um das möglichst einfach zu halten: Die Polizei / das Ordnungsamt übermittelt die Anzahl Tagessätze, die ein Autofahrer schuldet, an das Finanzamt.

Die werden einfach bei der nächsten Lohnsteuererklärung abgezogen (dann ist nämlich auch der Tagessatz für das entsprechende Jahr klar). So ist der Aufwand sehr überschaubar. Das FA überweist dann das Geld an die Kommune.

Kommentar Nr. 53

Ergänzung: Schloßstraße in Steglitz

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Dort wurde eine zweispurige Straße umgebaut, sodass nun eine Fahrradspur und eine Spur für Bus und Auto entstanden ist - eigentlich traumhaft. ABER wenn man sich als Fahrradfahrer auf ca. 1 km durchschnittlich wegen parkender Autos 3-6 x in den motorisierten Verkehr (inkl. 3 Buslinien) eingliedern muss, dann hat die Verkehrsplanung nicht ihr Ziel erreicht.

Kommentar Nr. 54

parkende Autos

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Auch in Suarezstraße und Windscheidstraße in Charlottenburg wird in zweiter Reihe geparkt, als wäre es erlaubt.

Selbst kurz vor der Kantstraße parken jeden Tag Autos direkt vorne auf vorgezogenem Haltestreifen für Fahrradfahrer und im ABSOLUTEN HALTEVERBOT!!!!

Die Polizei fährt einfach vorbei. Das Ordnungsamt kann man anschreiben -

Es ist nicht mit gelegentlichen Anzeigen getan.
Der SENAT sollte nun endlich mal etwas ändern.

Kommentar Nr. 55

Tagessätze sind eine sehr gute Lösung!!

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... eigentlich die pure Naivität und ein Skandal, dass es diese noch nicht gibt und all die gutverdienenden Leute sich bei 15,- etc. noch nicht mal ins Fäustchen lachen, weil die Sekretärin das vermutlich abbucht, ohne dass der Fahrer es je mitbekommt.

Kommentar Nr. 56

Ausweichen in fließenden Verkehr

56

Ich schließe mich dem oben genannten Vorschlag an und möchte nochmals darauf hinweisen, dass das Ausweichen in den fließenden Verkehr meiner Meinung nach oft lebensgefährlich.

Als es noch keine Radwege gab, da war man als Radfahrer Teil des Verkehrs und Autofahrer mussten sowieso einen Bogen fahren. So jedoch ist der Verkehr vom Radfahrer unabhängig und als Radfahrer muss man sich im Verkehr einordnen.

Dies ist für Rad- UND Autofahrer absolut gefährlich!

Kommentar Nr. 57

Bei Falschparkern: E-Mails ans Ordnungsamt funktionieren durchaus.

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Im Charlottenburg-Wilmersdorfer Amt habe ich mehrfach telefonisch (und per Mail) die Bestätigung bekommen, dass im Prinzip hier E-Mails mit Bild, Zeit, Ort, Kennzeichen natürlich bearbeitet und entsprechend weitergegeben werden. Nur:
- möglichst nicht lange Listen sammeln
- nicht älter als "eine Woche" (hat keine Gesetzesgrundlage, war nur die persönlich unverbindliche Einschätzung einer Mitarbeiterin).

... das als Hinweis, weil hier einige behaupten, dass man angeblich Briefe schicken müsste oder man eh gar nichts machen könnte, das stimmt so glaube ich nicht.

Ich fände es hilfreich, wenn alle hier ruhig auch mal regelmäßig a) Fahrer freundlich (!) ansprechen und b) bei Nichtreagieren Bilder schicken würden (mit den GPS-Smartphones ist das ja leicht machbar und der Ort grob nachvollziehbar - zum selber Navollziehen meine ich, zum Beleg sind die Daten oft zu ungenau oder "hängen" noch in der vorherigen Straße). Ich glaube, das würde dann das wahre Ausmaß im Ordnungsamt erst deutlich machen, mit dem wir Radler täglich zu tun haben.

Kommentar Nr. 58

Strassensheriff

58

Weiter unten wird die Falschparker-App bereits erwähnt, hier nochmal der Link zum Projekt:
http://www.strassensheriff.de/

Kommentar Nr. 59

Einkommensabhängige Strafe

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Es ist auf jeden Fall wichtig die Strafen mit Punkten zu versehen, und natürlich vom Einkommen abhängig machen. Was sind schon 20€ für die Großverdiener mit Vollkasko Rechtsschutz? Und sofort abschleppen!

Kommentar Nr. 60

Penetrantes Parken auf dem Radweg

60

Ich kann dem nur zustimmen. Ich fahre häufig auf dem Südwestkorso, da ist ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert, eine sehr schöne Fahrstrecke.
Leider ist diese häufig zugeparkt, ein normaler Schnitt sind pro Strecke 3 Falschparker.
Ebenso die Schloßstraße in Steglitz. Nach dem Umbau kann man dort sehr gut mit dem Rad fahren, leider immer sehr viele Falschparker auf dem Radstreifen.

Kommentar Nr. 61

Tatsächlich eine der Hauptgefährdungsquellen für Radfahrer

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Und in der Tat unternehmen Ordnungsamt und Polizei in der Regel leider wirklich nichts dagegen. Es muss ja keine einkommensabhängige Strafe sein, aber Konsequenzen sollte dieses - z.B. auf der Müllerstraße, dem Kottbusser Damm oder der Sonnenallee - wirklich notorische Verhalten schon haben. Es ist eben nicht nur eine kleine Rücksichtslosigkeit sondern gefährdendes Verkehrsverhalten.

Kommentar Nr. 62

Aktionstage planen (mehrmals im Monat)

62

Man müsste einfach mal Aktionstage planen min. 2-3 mal im Monat, wo sich die Polizei zusammen mit dem OA vorrangig das Ziel erklärt die Fahrradschutzstreifen auf den Fahrbahnen freizuhalten und jeden aufzuschreiben, der dagegen verstößt, das würde doch ziemlich helfen.

Die Vorderungen dass man Tagessätze und Punkte einführen soll bei Bestrafungen ist so ziemlich sinnlos wenn einfach mal nichts aufgeschrieben wird, durch Streifen der Polizei und OA sondern achtlos lieber vorbeigefahren wird (Leider Normalfall). Das FahrradfahrerInnen sich wirklich in gefährliche Situationen begeben müssen, da man ja auch einen Mindestabstand zum überholenden in zweiter Reihe parkenden Fahrzeug haben muss, falls doch mal wieder eine Tür aufgeht etc. und man sich dadurch so ziemlich weit in die Strasse wagen muss, muss man dem Senat, Polizei und OA erst noch irgendwie zu verstehen geben, damit die was unternehmen.

PS: Ganz extremes Beispiel für das auf dem Fahrradstreifen Parken ist wirklich die komplette Müllerstr. (von Scharnweberstr. bis zu chausseestr.) echt grausam & gefährlich

Grüße

Kommentar Nr. 63

Es ist eben nicht nur eine kleine Rücksichtslosigkeit sondern gefährdendes Verkehrsverhalten.

63

man könnte es auch ruhig als asoziales Verhalten bezeichnen!

Kommentar Nr. 64

zweite reihe in neukölln

64

besonders in der sonnenalle ist das zweite reihe parken schon fast volkssport. das dort permanent zu beobachtende "Neuköllner autoballett" ist grausam für alle verkehrsteilnehmer! da muss was passieren!

Kommentar Nr. 66

weitere straße

66

die gesamte reichsstraße ist auch mit autos auf dem radweg gepflastert!

Kommentar Nr. 67

Große Gefahr beim Ausweichen auf die Straße, besonders in den Hauptverkehszeiten.

67

Hinzuzufügen ist besonders die Greifswalder Str. beidseitig.

Kommentar Nr. 68

Parken auf dem Radweg

68

Offenbar hält Autofahrer nur eine empfindliche Geldbuße vom Parken auf Radwegen ab.

Schlimm ist es auch auf der Wilhelmstraße südlich der Anhalterstraße

Kommentar Nr. 69

Zweitspurparken

69

Und das gleiche gilt fürs Zweitspurparken, das auch lebensgefährlich für Radfahrer ist und das Zuparken von Kreuzungen!

Kommentar Nr. 70

unzählige zugeparkte Radfahrwege

70

zu den hier genannten "Großbeerenstraße/Obentrautstraße, Wilhelmstraße, Schlüterstraße u. v. a"
könnte ich fast alle Straßen der Stadt und vorneweg noch meine Perleberger Straße nennen ...

Kommentar Nr. 71

Lieferwagen, Taxis, Polizisten.. in der Reihenfolge

71

Klar, in manchen Gegenden dominieren private Parker, aber im Gros sind es Lieferwagen, Taxis und Polizei, die Radwege zuparken.

Ja, POLIZEI! Und es wirkt nicht immer so, als hätten sie es nicht auch noch zum nächsten Parkplatz schaffen können. Manchmal stehen sie sogar direkt neben einem und waren offenbar nur zu faul zum Einparken.

Kommentar Nr. 74

Hallo jkow,

74

im Sinne eines konstruktiven Dialogs, möchte ich Sie darum bitten, sachlich zu bleiben und auf Aussagen wie " waren offenbar nur zu faul zum Einparken", zu verzichten.

Danke für Ihr Verständnis.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Kommentar Nr. 72

Ich unterstütze diesen Vorschlag nicht

72

Das Problem sind nicht unbedingt diejenigen, die in der zweiten Reihe halten, sondern oft diejenigen, die in der ersten Reihe parken. Die in der zweiten Reihe sind meiner Erfahrung nach oft Lieferanten, Handwerker usw. die schlecht drei Blöcke weiter parken können.

Wenn es eine flächendeckende Parkgebühr gäbe und möglichst wenig Ausnahmen und kaum Rabatte für Anwohner, wären mehr Parkplätze für Lieferanten und Handwerker da. Das sinnlose Herumstehenlassen von Autos über viele Stunden muß beendet werden.

Kommentar Nr. 73

Penetrantes Parken auf dem Radweg

73

Auf der Schivelbeiner- und Wichertstraße sind die Radspuren auf der Straße markiert - und werden dauernd mit parkenden Autos vollgestellt, gerne noch mit blinkendem Warnlicht, da z. B. der Bäckerbesuch offenbar ein Notfall ist. Wir haben in dieser Gegend Anwohnerparken bekommen, sodass reichlich Ordnungsamtsleute unteregs sind um Knöllchen zu verteilen. Und dabei latschen sie ungerührt an den Radwegparkern vorbei. Ich habe sie mehrfach angesprochen, aber, ach ja, da kann man jetzt halt grad nix machen.
Und mit den Fahrern, sofern sie einen beim Aussteigen nicht mit der Tür vom Fahrrad gekippt haben, braucht man nicht zu reden. Von "Man wird ja noch mal aussteigen dürfen" bis "blöde Sau" habe ich da schon alles gehört. Möchte mal wissen, was passiert, wenn ich mich zum Reifenaufpumpen quer über eine Autofahrspur stelle ...

Kommentar Nr. 75

Westfälische Str, Politessen drohen Müttern Bußgeld an!

75

In Wilmersdorf werden Mütter von selbstradelnden Kindern vom Ordnungsamt vom Bürgersteig auf die zugeparkte Straße verwiesen. Dazu noch mit kopierten Zettelchen bedacht, auf denen Frau Mutter zu vorbildhaften Verhalten aufgerufen wird und ein Bußgeld angedroht wird; während der vorhandene Fahrradstreifen auf der Fahrbahn zugeparkt ist, aber kein Fahrzeug ein Knöllchen bekommt!

Selbst 20€ reichen als Strafe, wenn sie jeden Mal bezahlt werden müssen!!

Kommentar Nr. 76

Online Anzeige mit Beweisfoto via Internet

76

Ja, das währe etwas.
Ich kenne eine Stelle an der täglich der Radweg zugeparkt ist.
Ein Nutzer schrieb, dass er dies bereits mehrfach beim Ordnungsamt beanstandet hat.

Warum bleibt so etwas, obwohl es den Behörden bekannt ist so lange ungelöst?

Eine Online Anzeige mit Beweisfoto müsste immer zu einem Bußgeldbescheid führen.

Die Bußgeldstelle müsste nur durch die Anzeigen scrollen, sich überzeugen, dass ein erkennbarer Verstoß vorliegt und schon rollt der Rubel für die Stadtkasse.

So einfach, so genial, so wirkungsvoll......
(Danke an "Diamantrad" für die Randbemerkung in einem anderen Kommentar, Ich fand, dass diese Idee eine Überschrift wert ist.)

Kommentar Nr. 77

Dauerparken

77

Seit Jahren fahre ich mindestens zwei Mal die Woche morgens und abends u. a. die Lindenstraße und die Großbeerenstraße entlang. Beider Radwege sind ausnahmslos beständig zugeparkt. Diese nur als Beispiele. Sehr gefährlich sind all die plötzlichen Enden der Fahrradspur, wo man sich plötzlich und mit normaler Fahrgeschwindigkeit auf dem Parkstreifen befindet und sich auf meist einer Autolänge einfädeln muß. Es gibt ab und an diese sich verengende Verschweifung, die einen dann auf die Fahrbahn führt, was dem Radfahrer nahelegt, dass man ohne weiteres dort seine Weg fortsetzen kann - doch Autofahren dies sehr selten klar ist.

Kommentar Nr. 79

Dude hat recht, oki45 versteht das Problem nicht

79

Das Parken auf Fahrradwegen ist wirklich ein Problem, nicht nur wenn man plötzlich links dran vorbeifahren muss und eher ungern von den von hinten kommenden Autos "reingelassen" wird, sondern auch, was das plötzliche Öffnen der Fahrertüren betrifft...

oki45 versteht das Problem tatsächlich nicht. das ist tatsächlich ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Es ist zwar wirklich nicht gut, wenn Radfahrer aus "Faulheit" bzw. unnötigerweise auf dem Gehweg fahren, oftmals ist es aber Lebenswichtig. Es gibt sehr viele Ecken in Berlin in denen es bedeutend sicherer ist auf dem Gehweg zu fahren, gerade weil viele Kraftfahrer (vor allem LKW, BVG Busse und Taxen) Fahrradfahrer absichtlich einschüchtern und in Bedrängnis bringen. Ich habe das schon viele Male erlebt und weiß, dass es absichtlich war, weil ich sie einfach gefragt habe. Die meisten geben das ganz ungeniert zu.

Da kann die Ordnungsstrafe noch so empfindlich sein. Mein Leben ist mir mehr wert.

Kommentar Nr. 80

Warum ist BVG-Schwarzfahren teurer als Schwarzparken???

80

wieso werden eigentlich BVG-Schwarzfahrer hart bestraft, wohingegen Falschparker, die doch oft den (Fussgänger- und Fahrrad) Verkehr behindern, vergleichsweise milde davonkommen? Radwegparker - wenn sie denn überhaupt erwischt werden, zahlen 20,-- EURO! Der Schwarzfahrer, der niemanden stört, wird dagegen mit 60,-- zur Kasse gebeten, bzw muss bei mehrfachem Verstoss mit harten Strafen rechnen. Ein Falschparker erschleicht sich genauso eine Leistung, nämlich den zur Verfügung gestellten Parkraum für sein Fahrzeug!

Kommentar Nr. 81

die polizei parkt auch auf radwegen

81

heute morgen, 06:20h, otto-braun-str.: zwei polizeifahrzeuge stehen vor dem ibis-hotel auf der radspur, die beamten sitzen in den autos... und ich muss in den fließenden verkehr ausweichen.

viel krasser war aber ein stück weiter oben ein auffahrunfall auf der busspur. zuhinterst parkte ein unbeleuchtetes polizeiauto, indem der/die beamte den papierkram erledigte. kein rücklicht, kein warnblinker und auch kein blaulicht, um den nachvolgenden verkehr zu warnen. als radfahrer auf der busspur konnte ich das polizeiauto noch rechtzeitig sehen und habe mich in den fließenden verkehr gedrängt um dran vorbei zu kommen aber das ist absolut unverantwortlich!!!!!1 stellt euch vor, es wechselt einer aus dem fließenden verkehr auf die busspur...

Kommentar Nr. 82

penetrantes Parken auf dem Radweg

82

Ich kann dem nur zustimmen! Autofahrer sehen die Situation bereits Sekunden vorher auf sich zukommen, wenn sie sich von hinten einem Radler nähern, der sich wiederum einem solchen Hindernis auf dem Radweg nähert. Aber sie nehmen keine Rücksicht. Sie gehen davon aus, dass sie am schmalen Radfahrer noch vorbeikommen. Extrem gefährlich, selbst wenn der Radler ordnungsgemäß und rechtzeitig nach einem Schulterblick den linken Arm raushängt und anzeigt, dass er am Hindernis links vorbeifahren wird.

Besonders ärgerlich sind Autofahrer, die einen noch riskant links überholen und einen dann beim rechts ranfahren zum Anhalten auf dem Radweg gefährlich schneiden.

Ich erlebe das täglich entlang der Danziger Strasse.

Kommentar Nr. 83

Bußgelder erhöhen

83

Spricht mir aus der Seele, die Bußgelder für gefährliches Parken auf Radverkehrsanlagen sind viel zu niedrig und schrecken niemanden ernsthaft ab.

Problem nur, hier ist der Bund zuständig, da es einen einheitlichen Bußgeldkatalog für ganz Deutschland gibt.

Helfen könnnte da nur eine Bundesratsinitiative des Landes Berlin.

Kommentar Nr. 84

Konsequentes Abschleppen schreckt mehr ab

84

An der Schlüterstraße z. B. könnte man immer so 10 Abschleppwagen in den Nebenstraßen postieren, die dann sofort zur Stelle sein und von den Politessen angefordert werden könnten.

Abschleppen ist schon ein schmerzhafterer Eingriff in den Geldbeutel als nur ein Knöllchen

Kommentar Nr. 86

Ordentliche Kontrollen sind nötig!

86

Ich denke auch, das Ordnungsamt sollte sich anständig darum kümmern. Und zwar an den Stellen, an denen es wirklich stört - und nicht dort, wo die meisten Autos parken. Neulich habe ich Knöllchen am Ostende der Tamara-Danz-Straße (Sackgasse mit Zaun am Ende) gesehen. Da kommt am ganzen Tag vermutlich nicht ein einziger Radfahrer vorbei. Warum wird hier überhaupt kontrolliert? Ist da etwa am meisten zu holen?

Kommentar Nr. 87

Einfach ignoriert!

87

Ich kann mich den Kommentaren hier nur anschließen, die Fahrradstreifen werden regelmäßig zum Parken und halten genutzt, auch ich habe hier auf der Bornholmer Brücke schon die Polizei stehen (parkend) sehen.

Solange es nicht mal ein Bewusstsein bei den "Ordnungshütern" gibt, wie soll das da bei den normalen Autofahreren ankommen? Auch sehe ich regelmäßig Polizei an auf dem Radweg parkenden Autos vorbeifahren. Hat nicht jeder Polizei einen Strafzettelblock dabei?

Ob nun Tagessätze verhängt werden sollen mag vielleicht übertrieben sein.

Wichtig ist, das Odrnungsamt und Polizei hier sensibler werden und darauf reagieren, die Leute ansprechen, verwarnen und sich selber nicht falsch verhalten!

Kommentar Nr. 88

Insgesamt höhere Strafen für Verkehrssünder!

88

Die Strafen für Verkehrssünder sind in Deutschland einfach lächerlich! Gibt es noch andere Länder wo die Strafen niedriger sind?

Kommentar Nr. 89

Falscher Ansatz?

89

Ich möchte Martin Müller (19. November 2013 - 16:28) beipflichten:

"Wenn es eine flächendeckende Parkgebühr gäbe und möglichst wenig Ausnahmen und kaum Rabatte für Anwohner, wären mehr Parkplätze für Lieferanten und Handwerker da. Das sinnlose Herumstehenlassen von Autos über viele Stunden muß beendet werden."

Was die innerstädtische Einzelnutzung (überwiegend) von tonnenschweren Isolationszellen mit Explosionsmotor und die Folgen dieser Fehlentwicklung (Lärm, Abgase, Flächenverbrauch, Gefährdung von Leib und Leben) angeht, braucht es einen Bewusstseinswandel. Das Ordnungsamt wird da wenig ausrichten können/wollen.

Andere Frage: Was kostet eigentlich ein Außenspiegel heutzutage?

Kommentar Nr. 90

... Wilhelmstraße/Ecke Anhalter Straße

90

Hier gab es lange ein Baustelle, man blockiert den Radstreifen auf der Wilhelmstraße und ließ dort den Kies liegen, nachdem man fertig war. Jetzt stehen auf dem Radstreifen konsequent Autos, als ob nur einer anfange musste und man/frau sich nun traute dort zu halten. Lästig. Sollte so nicht laufen.

Kommentar Nr. 91

bauliche Abtrennung von Radfahrstreifen

91

Die mit durchgehender Linie markierten Radfahrstreifen sollten mit Hilfe einer Schwelle deutlicher von der Fahrbahn getrennt werden. So könnte der Unterschied zu den Angebotsstreifen (Schutzstreifen/Suggestivstreifen) und deren Benutzungsverbot für Autos, sowohl für rechtsseitiges Überholen von Linksabbiegern oder als Rechtsabbiegespur, als auch zum Parken und Halten verdeutlicht werden. Eine Überquerung zum Erreichen von Parkständen bliebe bei Beachtung des Radverkehrs dennoch möglich. Allerdings sollte darauf verweisen werden, dass die Radfahrstreifen mind. 1,60 breit sein müssten und laut der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen eine größere Breite anzustreben ist, um das gefahrenfreie Überholen von Radfahrern zu ermöglichen.

Kommentar Nr. 92

@kiezfreund

92

Nein Danke. Gerade Dank Aufhebung der Benutzungspflicht vielerorts dem Hochbordghetto entkommen. Und nun sich gleich mit baulicher Trennung auf auch mit 1,60 viel zu schmalen Wegen sich in der Dooringzone wieder freiwillig einmauern lassen? Nein Danke. Ich will gerne auch weiterhin ausserhalb des Dooringbereichs fahren koennen, ebenso wie ich gelegentlich andere Radfahrer ueberholen mag oder auch direkt links Abbiegen.

Kommentar Nr. 93

Penetrantes Parken auf dem Radweg

93

Der Vorschlag, die Strafen einkommensabhängig zu gestalten, sollte weiter unterstützt werden. Wo gibt es das schon in Europa ? Ein Land kann ich nennen, wo dies als gerecht und "normal" angesehen wird: Finnland. Da sind auch die "Grundgebühren" fürs Falschparken so hoch, dass man sich wirklich einen Parkschein zieht. Denn, ob man in Berlin einen Parkschein kauft oder die üblichen 5 € bezahlt, falls man überhaupt erwischt wird, ist ab 2 Stunden auch egal. Das Parken auf den Fahrradstreifen scheint im Bewußtsein vieler Autofahrer auch kein Verkehrsvergehen zu sein.
G.H.

Kommentar Nr. 94

Schulweg zugeparkt

94

Gerade auf dem Schulweg ist der Radstreifen immer zugeparkt, die Kinder und Jugendlichen sind gezwungen abrupt auf die Strasse zu wechseln, das ist lebensgefährlich und sollte strafrechtliche Konsequenzen haben!!

Kommentar Nr. 95

Autos auf den Radstreifen sind für Radfahrer lebensgefährlich

95

Jeden Tag muss ich mehrmals solchen Falschparkern ausweichen und werde dabei oft genug von mich gleichzeitig überholenden PkWs / LkWs gefährdet, zuweilen gestreift. Manchmal öffnet sich auch noch die strassenseitige Tür des Falschparkers plötzlich.

Wenn man nun berücksichtigt, dass diese Situation stadtweit auf allen Rad"schutz"streifen täglich die Regel ist, so kann man davon ausgehen, dass es infolge dieses derzeit als Kavaliersdelikt behnadelten und flächendeckend tolerierten Vergehens regelmäßig zu schweren Unfällen kommt und weiter kommen wird, auch zu solchen mit Todesfolge für die Radfahrerin / den Radfahrer.

Kommentar Nr. 96

Zustimmung

96

dem stimme ich zu!

Kommentar Nr. 97

Parken auf dem RAdweg

97

auch in der Storkower Str. (Richtung Greifswalder Str.) wird gerade der Übergang vom Ausweichradweg (durch die BAuarbeiten der Wasserbetriebe) auf den Radweg/Straße häufig zugeparkt. Um auf die Straße zu gelangen wurde extra Teer zum Höhenausgleich aufgeschüttet- meist ist genau diese Stelle zugeparkt.

Kommentar Nr. 98

Mit Kindern auf einem zugeparktem Radweg fahren

98

... bedeutet ein enormes Risiko, da ich, wenn ich nicht auf dem Bürgersteig ausweichen kann, eben auf die z.T. stark befahrene Fahrbahn (z.B. Greifswalder Str.) muss. Vorbeifahrende Fahrzeuge wollen sich natürlich ebenfalls nicht behindern lassen und fahren im Armabstand an einem vorbei.
Der Radweg direkt neben der Fahrbahn, der von den Planern als eigentlich sicherer eingestuft wird, ist in diesem Fall dann lebensgefährlich.

Kommentar Nr. 99

Beispiele für Blockierung von Radwegen

99

Standardbeispiele für derartiges Zuparken von Radwegen oder Radstreifen sind aus eigener regelmäßiger Radfahrerfahrung:
1.
Puschkinallee vom Schlesischen Tor kommend Richtung Treptower Park - es führt ein Radstreifen am rechten Fahrbahnrand unter der U-Bahn-Brücke durch, der nach Überquerung der Skalitzer Str. direkt von parkenden Autos belegt wird. Dies führt dazu, dass Radfahrer, hier den Radstreifen in Richtung Fahrbahnmitte verlassen müssen, was insbesondere von der Köpenicker Str. kommend bedeutet, in den fließenden Autoverkehr hinein zu fahren, da man ja zusammen mit den Autos Grün bekommen hat.

2. Wiener Str. Ecke Skalitzer Str. Hier wird auf der Wiener Str. der Radweg Richtung Görlitzer Park kurz nach der Kreuzung mit der Skalitzer Str. auf Bordstein herauf geführt. Nicht nur, dass hier der ausgeschilderte Radweg nicht den gesetzlichen Bestimmungen über minimale Breite entspricht, die Auffahrt wird auch durch parkende Autos ständig verhindert. Man muss über die Bordsteinkante zwischen zwei Autos auf den Radweg rauf. Oder die Beschilderung ignorieren (und sich damit regelwidrig verhalten, wie von hinten kommende Wagen nicht müde werden, hupenderweise kundzutun) und erst bei der Kreuzung mit der Lausitzer Str. auf den Radweg auffahren.

Daher auch meine Bitte: Empfindliche Strafen für Falschparker auf Radwegen/-streifen.

Kommentar Nr. 100

Nicht nur Innenstadtproblem

100

Auch in ruhigeren Gegenden wird gern auf dem Radweg geparkt, wie z.B. in der Zehlendorfer Altensteinstraße oder dem Mühlenweg. Besonders Kurzparker (z.B. zum Telefonieren) halten gerne auf dem Radweg, vermutlich um den fließenden Auto-Verkehr nicht zu behindern. Leider kann man als Radfahrer nicht ausweichen, da links der Bordstein ist und rechts ein Rasenstreifen bzw. eine Hecke. Auf beiden Straßen parken auch gerne Baufahrzeuge, es werden Mülltonnen dort abgestellt und Baustellen eingerichtet, ohne eine befahrbare Ausweichmöglichkeit für Radfahrer zu schaffen. Selten kann ich meinen Arbeitsweg fahren, ohne mindestens einmal absteigen zu müssen.

Kommentar Nr. 101

Die Kiezinitiative Steglitz unterstützt den Vorschlag und ...

101

wünscht sich zu Weihnachten 2013 insgesamt eine nachhaltige Mobilität durch:

- bessere Förderung des Rad- und Fussverkehrs in Berlin
- Fahrradangebotsstreifen gekoppelt mit Tempo 30 auf möglichst allen 4-spurigen Straßen
- Umwandlung von Parkplätzen zu Mietwagen- und Lieferantenstellplätzen, Fahrradabstellanlagen, Bänken, Urban Gardening etc.
- mehr Kinder auf den Straßen usw.

Einen schönen Gruß an alle!

Kommentar Nr. 102

Als ein Teil der Müllerst.(Wedding)endlich einen sogar recht breiten Radweg

102

... bekam, war ich so happy. Doch heute versuche ich doch wieder auszuweichen. Mittlerweile ist immer das selbe Bild vorzufinden: Genau da, wo die Stehcafe´s etc. sind, parken die Fahrzeuge.
Auf den Gehwegen fahren die Radfahrer mithin den sogenannten Rowdy´s, die einen umfahren würden, sofern man nicht frühzeitig ausweicht. Den unteren Teil der Müllerstraße ab dem Leopoldplatz bis zur Invalidenstraße nutze ich ebenfalls nicht mehr. Bleiben nur die Nebenstraßen, in den man Umwege in Kauf nehmen muss und wiederrum nicht selten auf Fahrer trifft, die scheinbar ihren Führerschein in den "günstigeren" Fahrschulen erworben haben. Es ist gerade im Berufsverkehr nur noch wie eine Hetzjagd. Trotzdem bleibt für mich der Weg zur Arbeit etc. per Rad als einzige Alternative. Helm, Warnweste und gute Beleuchtung(auch am Tage) sollten für alle Radler freiwillige Pflicht werden.

Kommentar Nr. 103

Auf den Gehwegen fahren die Radfahrer mithin den sogenannten Rowdy´s, ...

103

"... die einen umfahren würden, sofern man nicht frühzeitig ausweicht."

wie Recht Du doch hast!!!

"... und wiederrum nicht selten auf Fahrer trifft, die scheinbar ihren Führerschein in den "günstigeren" Fahrschulen erworben haben. Es ist gerade im Berufsverkehr nur noch wie eine Hetzjagd."

hier auch!!!

Kommentar Nr. 104

Für die Fairness:

104

Das Verhalten sehr (!) vieler Radfahrer in Berln hat mit der StVO nichts zu tun! Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass dieses Gesetz gar nicht bekannt ist. Rote Ampeln, Rücksichtnahme,....

So beginnt übrigens dieses Gesetz:
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Kommentar Nr. 105

zu "Penetrantes Parken auf dem Radweg"

105

Ich habe als Radfahrerin oft das Nachsehen, weil mir mein Leben wichtiger ist. Allerdings finde ich es auch rücksichtslos, denn wir als Radfahrer werden auf unserem Weg dadurch erheblich behindert und vergeuden unsere Zeit nur, weil es Autofahrer gibt, die nicht mal ein paar Schritte mehr laufen wollen.

Kommentar Nr. 106

Photos machen?

106

Bereits zweimal habe ich Photos von Parkern auf Fahrradwegen gemacht und sie dem Ordnungsamt (in diesem Fall Tiergarten-Mitte) geschickt. Ergebnis: NULL! Keine Reaktion, keine Antwort, nichts. Vielleicht sollte man einmal da anfangen: bei der Bereitschaft der Behörden, einzugreifen.

Kommentar Nr. 107

Zum rechtlichen Aspekt

107

Mir ist klar, dass die Veränderung von Bußgeld-Sätzen nicht in der Kompetenz des Berliner Senates liegt.
Zum einen aber gibt es weitere Möglichkeiten bis hin zu schriftlichen Ermahnungen und Nachsitzen der Autofahrer,
zum anderen sind in der Öffentlichkeit keine Bemühungen Berlins bekannt, dies über die Länderkammer zu ändern.
Berlins Senat muss dazu tätig werden! Und zwar, wenn nötig, alle 3 Jahre neu.

Kommentar Nr. 108

Orientierung an Fahrradstrategie Kopenhagen 2011 - 2025

108

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3547

Und:
Fussabstellflaechen seitlich der "Radwege" an großen -und kleinen- Kreuzungen/Einmündungen bauen.
Diese Abstellflächen ggf. mit Blink-Leuchten aufrüsten, so dass zur Fahrbahn hin die Kfz-FührerInnen durch die warnenden Blinkleuchten an Kreuzungen um-/vorsichtiger abbiegen.
U.a. finanziert durch das vermieten von Werbeflächen (an den Fussabstellflaechen)

Kommentar Nr. 109

Unterstützung

109

Kann ich nur voll und ganz unterstützen! Sowohl auf dem Radweg, als auch auf der rechten Spur der Straße zu parken, ist für Radfahrer eine gefährliche Katastrophe! Oftmals wird auch nur teilweise auf dem Radweg geparkt, was die Sache nicht weniger gefährlich macht.

Solche Stellen gibt es in Unmengen überall in Berlin!!!

Ich denke auch, dass nur empfindliche Geldstrafen hier ein Umdenken ermöglichen!

Kommentar Nr. 110

Was in Berlin mit den Radwegen nicht stimmt

110

Eine hervorragende Sammlung zu den Radwegemängeln in Berlin:
http://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/fotostrecken/?sw=radwege

Ist alles drin:
- zugeparkte Radwege
- gefährliche Kreuzungen
- hahnebüchene Verkahrsführung
- Baustellen auf Radwegen
- "bitte absteigen" (wann wurden denn LKW-Fahrer gebeten Ihre Laster zu schieben?)
- etc.

Kommentar Nr. 111

Kann ich nur zustimmen

111

Das größte Ärgernis im täglichen Radverkehr sind die parkenden Autos auf dem radweg. Ganz besonders Lieferfahrzeuge versperren täglich den radweg zum beispiel ganz penetrant auf der Greifswalder Straße zwischen danziger Straße bis vor zur Mollstraße oder auch auf der Grellstraße und Wichertstraße.

der Bereich rund um den Hackeschen markt ist der radfahrersupergau. Tram Schienen und dann noch parkende LKWs und Taxis die Kamikaze U-Turns hinlegen.
JEDEN TAG!

Kommentar Nr. 112

Räumliche Trennung durch Poller

112

An einigen Stellen kann Abhilfe geschaffen werden durch das Aufstellen von Pollern, die das Zuparken von Radwegen verhindern. Insbesondere in Kreuzungsbereichen kann nur dies langfristig Abhilfe schaffen. Weder Polizei noch Ordnungsamt können ständig überall präsent sein, und vielen Autofahrern jucken die 20 € nicht wirklich.

Kommentar Nr. 113

Radstreifen Schlüterstrasse immer zugeparkt

113

Vermutlich hilft da kein Bußgeld. Rücksichtslose Autofahrer werden eher getroffen, wenn man ihnen das Auto entzieht, daher meine Vorschläge:

Konsequentes Abschleppen und Abstellen am Stadtrand. Das trifft eher, als eine Geldstrafe, die schon in den Kaffee oder Friseurbesuch eingerechnet ist.

Alternativ wäre auch die Wegfahr-Kralle, auch wenn da die Autos zunächst länger den Weg blockieren würden. Der Falschparker könnte dann das Auto am nächsten Tag gegen Bußgeld auslösen...wahrscheinlich sieht das unsere StVO nicht vor.

Ich beobachte häufig, dass Polizeiwagen an den Radweg-Parkern einfach vorbei fahren (diese stehen übrigens in der Richtung Ku-Damm - Mommsenstraße vollkommen unbehelligt im absoluten Halteverbot). Daher ein weiterer Vorschlag:

Es müsste endlich Polizisten auf Fahrrädern und auch wieder als Fußgänger geben; da sie nur noch in Autos sitzen, sehen sie die Welt auch nur durch die Windschutzscheibe.
Ein radelnder Polizist würde die täglichen Zumutungen mal aus einer anderen Perspektive sehen (siehe San Francisco)

Sebastian

Kommentar Nr. 114

Warum keine Fahrrad- oder E-bike- statt Motorrollerstaffel?

114

Schöner Vorschlag, eine hochmobile und flexible Ansprache der Radwegparker zu erreichen. Die dann gerne auf Fahrrädern unterwegs, dann ist es auch umweltfreundlich.

Kommentar Nr. 115

Neue Radspur Fasanenstrasse Charlottenburg

115

Die erfreulicherweise eingerichtete Benutzung in Richtung Norden durch Radfahrer wird leider behindert durch die ständig zugeparkten (kurzen Abschnitte) vor den Ampeln (z.B. Kreuzung Ku'damm, Kantstr., Hardenbergstrasse, sowie das Parken auf beiden Seiten der Strasse.

Konsequente Umsetzung durch Abschleppen würde vielleicht (?) helfen, aber ich sehe seit Einrichtung dieser Radspuren nicht einmal einen Strafzettel an den Autos.

Kommentar Nr. 116

Folklore muss sein?

116

Man muss nicht gleich die Verwarnungsgeldschraube superfest anziehen, aber ein bisschen vielleicht schon, will man einen negativen Schulungseffekt vermeiden: Akzeptanz und Rücksicht für Fahrradfahrer wird sich bei Autofahrern sicherlich eher breit machen, wenn diese für das Zuparken von Radwegen geahndet würden, bzw. umgekehrt bewirkt das Nicht-ahnden von Behinderungen von Fahrradfahrern genau den gegenteiligen Effekt.

Auch wird die Akzeptanz steigen allein wegen der Zunahme an Fahrradfahrern. Dadurch werden die Autofahrenden "lernen" - wenn sie zwei oder mehrere Male am Tag einen Fahrradfahrer durch das Beifahrerfenster schimpfen sehen (oder schlimmeres). Das Abzufedern ist allerdings Aufgabe der Planung, denke ich.

Kommentar Nr. 117

Parken auf dem Radstreifen Wichertstr.

117

Besonders vor der Pizzeria Aceto Lokanta, Wicherstr. Nr. 4, und dem Pizza-Lieferservice Call a pizza, Wichertstr. 43, stehen immer Autos. Eine Person vom Ordnungsamt bräuchte dort nur zu stehen und könnte minütlich Strafzettel verteilen.
Rund um den Kollwitzplatz patroulliert das Ordnungsamt stündlich, aber nach Auskunft der zuständigen Behörde sind keine Kapazitäten für die Radstreifen in der Wichertstr. vorgesehen.

Meine Kinder kann ich diese Straße nicht mit dem Rad langfahren lassen, weil sie immer wieder "kurz"parkenden Autos und Lieferwagen auf die einspurige Straße hin ausweichen müssten.

Kommentar Nr. 118

Ladezonen und Kurzzeitparken

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Damit Radstreifen frei bleiben, braucht es an den Straßen die solche aufweisen Ladezonen Kurzzeitparkplätze und eine rigorose Parkraumüberwachung. Dauerparken sollte dort allenfalls zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens möglich sein. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit zugeparkten Radstreifen.

Abgesehen davon sollten der Autoverkehr natürlich erheblich eingeschränkt werden. Was können Kopenhagen, Amsterdam und Co. was Berlin nicht kann. Berlin hält sich immer für so hip, kann diesen Städten aber nicht das Wasser reichen.

Was Berlin für den Rest der Welt so populär macht ist in erster Linie der Ausverkauf von Immobilien und Freiräumen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, dann bleibt eine rückständige Metropole, die auf dem Nachhaltigkeitsindex relativ weit hinten steht.

Kommentar Nr. 119

"Abgehobener Senat" vs. Probleme der Radler

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Laut Tagesspiegel, den ich heute morgen online las, wünscht sich der Senat Ideen, die wenig kosten. Kann er haben: Es ist viel billiger nicht alte Radwege zu erneuern oder im alten Stil weiter zu bauen, sondern Fahrbahnen rigoros abzugrenzen. Schon eine weiträumige und vernetzte Verkehrsfläche wird vielen Radlern helfen sich ins Getümmel zu stürzen. Kreuzungen werden auf längere Sicht ein Problem bleiben, weil die Unfallkommission unterbesetzt ist und wohl jetzt schon 1400 Fälle kennt, die sie nicht abarbeiten kann. Regelmäßige Kontrollen der Ordnungskräfte auf den Radwegen wegen Falschparkern usw. können zudem Geld in die Kassen spülen, das ja wohl von Herrn Nußbaum nicht zu erwarten ist.
Wo die Hauptprobleme der Radfahrenden liegen, wollte der Senat ja wissen. Nervige und gefährliche Situationen durch Fahrzeuge, die schon gerade Strecken zum Parcour machen bis man überhaupt an eine Kreuzung kommt. Dazu gehört oft auch eine ignorante Polizei, die sich ebenfalls mal gern auf so eine Freifläche stellt. Auch abgemeldete Autos scheinen ja auf Radwegen niemanden zu stören, da sie weder den fließenden noch den Ruhenden Autoverkehr behindern. Unter den Linden wird ja jetzt unerwartet frühzeitig die Fahrbahn saniert - aus bekannten Gründen. Will sagen: die Erhaltung der Fahrbahnen wird wesentlich billiger, je weniger Automobile als Ganzes unterwegs sind, der Gesundheit ist Bewegung auch zuträglich und Emissionswerte werden besser eingehalten, abgesehen vom Geräuschpegel.

Kommentar Nr. 120

Parken auf den Radwegen der Uhlandstrasse zwischen Lietzenburger und Pariser Strasse

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Häufig parken Autos auf den Radwegen der Uhlandstrasse zwischen Lietzenburger und Pariser Strasse in Wilmersdorf.
Da die Uhlandstrasse sehr befahren ist, sind die Radfahrer beim Ausweichen vor den parkenden Autos entsprechend gefährdet.

Beim derzeitigen Zustand nutzen die Radwege im beschriebenen Bereich den Radfahrern nicht.

Kommentar Nr. 121

Schlüterstraße / PRO einkommensabhängige Strafen

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Mir ist auch sofort die Schlüterstraße als eins der extremsten Beispiele zu diesem Thema eingefallen.

In einer Straße wie dieser bringen Knöllchen nichts, solange sie nicht EINKOMMENSABHÄNGIG bepreist werden.
Das Einkommensgefälle ist derart hoch, dass es einfach keine pauschalen Strafsätze geben kann, wenn es 1.) gerecht zugehen soll und 2.) Strafen auch bei Schlüterstraßenfriseurbesuchern Wirkung zeigen sollen.