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Radweg-Benutzungspflicht auf der Schönhauser Allee komplett aufheben!

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Radweg-Benutzungspflicht auf der Schönhauser Allee komplett aufheben!

Schönhauser Allee 70C 10437 Berlin

Die Radwegebenutzungspflicht auf dem viel zu schmalen Hochbord auf der Schönhauser Allee ist zwar in Teilen aufgehoben, aber insbesondere ca. 25 m vor Kreuzungen ist sie durch das Verkehrszeichen 237 (Radweg) gegeben. Dabei ist es für Radfahrende, die auf der Fahrbahn in den Abschnitten ohne Benutzungspflicht fahren durch parkende bzw. haltende Kfz nahezuunmöglich, auf den Radweg zu fahren. Zudem sind gerade die Kreuzungsbereiche durch rechtsabbiegende Fahrzeuge für den Radverkehr gefährlich.

Ich schlage vor, die Benutzungspflicht für Radfahrende auf der Schönhauser Allee ganz aufzuheben und mehrere Informationsschilder (siehe Stadt München http://www.radlhauptstadt.muenchen.de/radlwelt/details/article/neues-inf...) aufzustellen, um die Legalität und damit die Akzeptanz des Radfahrens auf der Fahrbahn zu erhöhen.

Mittelfristig sollte an Stelle der Radwege Parktaschen eingerichtet und anstelle der jetzigen Stellplätze am rechten Fahrbahnstreifen ein mind. 2 m breiter Radschutzstreifen eingerichtet werden.

Die Bewertung dient der Ermittlung einer Top-20-Liste, weitere Infos dazu hier.

219 Teilnehmer/innen unterstuetzen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
0 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab
 
Kommentar Nr. 1

Zustimmung - auch besser für Fußgänger

1

Ja! Besonders problematisch ist der Radweg an den Engstellen bei Haltstellen und vor der Nr. 59.

Kommentar Nr. 2

Aufheben der Benutzungspflicht reicht noch nicht

2

Das Aufheben der Benutzungspflicht an den paar Stellen wo noch die Schilder dafür stehen reicht meiner Meinung nach nicht. Solange der Autofahrer sieht, dass es da einen Radweg auf dem Gehweg gibt, wird dieser weiterhin kein Verständnis dafür haben, dass ein Radfahrer nicht auf dem Radweg fährt. Der Radweg gehört einfach in der heutigen Zeit auf die Straße gemalt. Das führt sicher auch zu mehr Aufmerksamkeit durch z.B. Fußgänger. Ich erlebe es leider täglich, dass Fußgänger keinen Blick für den Radweg auf dem Gehweg haben und gefährliche Situationen herbeiführen.

Kommentar Nr. 3

Mal hü mal hott funktioniert nicht!

3

Eine abwechselnde Regelung, wo Benutzungspflicht existiert und mal nicht, funktioniert nicht.

Ich fahre als Radfahrer auf der Straße ca. 30 bis 35 km/h. Die Einmündungen auf den eigentlichen Radweg sind so schlecht ausgeschildert, dass ich sie nicht mal rechtzeitig sehe.

Aufgrund der vielen Gefahrenstellen unterstütze ich den Vorschlag, die Benutzungspflicht insbesondere auf der Schönhauser Allee in beiden Richtungen komplett aufzuheben.

Außerdem muss der von der BVV/ Senat geplante Umbau möglichst schnell erfolgen.

Kommentar Nr. 4

Gut, aber bitte mehr Gehweg statt Parktaschen

4

Ich stimme zu, dass quasi die gesamte Schönhauser Allee ein Problem ist und nahezu jede Kreuzung und auch jede Einmündung eine Gefahrenquelle darstellt. Dramatisch wird es allerdings erst südlich der Kreuzung mit der Bornholmerstr. durch das ab dann stark zunehmende Fussgängeraufkommen. Allerdings sehe ich den Vorschlag hinsichtlich der Parktaschen kritisch. Über weite Strecken ist der Gehweg so schmal, dass von den Parktaschen abgesehen werden sollte. Hier sollte den Fussgängern der ganze Gehweg zur Verfügung stehen. Die Schönhauser Allee mit ihren zahlreichen Geschäften und Gastronomiebetrieben würde deutlich an Qualität gewinnen und die Gefahrpotentiale von abbiegenden Autos einerseits und Fussgängern auf dem Radweg andererseits würde entfallen. In den letzten Jahren hat sich durch die vemehrte Parkraumbewirtschaftung im Prenzlauer Berg die Parksituation sehr entspannt und der Verlust der Parkplätze in der Schönhauser Allee könnte meiner Meinung nach verkraftet werden. Einfach den Parkstreifen zur Radspur umwidmen.

Kommentar Nr. 6

Der jetzige Zick-zack-Kurs ist eine zusätzliche Gefährdung.

6

Die jetzt geltende Regelung der Benutzungspflicht führt wiederholt zu einem Zick-zack-Kurs mit Benutzung der Fahrbahn und Wechsel auf den Hochbord-Radweg. Diese Streckenführung ist sowohl für Radfahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer wesentlich unsicherer und gefährlicher als die durchgehende Benutzung der Fahrbahn durch Radfahrer. Beispiele: Richtung Süden hinter der Paul-Robeson-Straße und der Kopenhagener Straße, Richtung Norden vor der Stargarder Straße und der Wichertstraße.

Die Benutzungspflicht ist deshalb an den noch bestehenden Teilstrecken aufzuheben.

Weitergehende Vorschläge für einen vollständigen Umbau sind sinnvoll: Parkplätze an den Rand, Radfahrstreifen auf der Fahrbahn. Wegen des permanenten Lieferverkehrs muss allerdings über die beste Lösung genauer nachgedacht werden; das geht nicht hier per Kurzkommentar.

Kommentar Nr. 7

sehr gut

7

Ich schätze, die die Gefahren des Radwegs kennen, fahren spätestens hier auf der Strasse. (http://bernd.sluka.de/Radfahren/Radwege.html)

Kommentar Nr. 8

Fahrradstreifen statt Radschutzstreifen

8

Schutzstreifen (gestrichelte Line) erlauben Autofahrern das Halten bis zu 3 Minuten. Das kann auf der Schönhauser Allee sehr gefährlich für Radfahrer werden. Daher sollte in der Regel ein Radfahrstreifen (durchgezogene Line) eingerichtet werden.

Kommentar Nr. 9

Weißer Müll

9

Besonders schön ist der schmale Teil am südlichen Ende der Allee, wo rund um das White Trash die Kneipenbesucher und Fußgänger schlicht allen Platz auf dem Gehweg benötigen.

Kommentar Nr. 10

Radweg-Benutzungspflicht auf der Schönhauser Allee komplett aufheben!

10

Die vielen Fahrradnutzer der Schönhauser Allee benötigen entsprechenden Platz. Eine eigene Fahrspur ist sinnvoll, um dem Fahrradverkehrsaufkommen zu entsprechen und es zu fördern.

Kommentar Nr. 11

auf jeden Fall ist die Schönhauser eine kleine Stadtautobahn zur Zeit.

11

Der Radweg ist nicht der Rede wert.
Lösung: Eine breite Autospur, eine etwas schmalere Fahrradspur, etwa so wie am Engel- Bethaniendamm in X-Berg.
2013 war nördlich des Samariterplatzes ein fette Baustelle, die die Fahrban auf eine Spur verkürzte, jeden Tag konnte man beobachten wie der MIV dort ausgebremst und in einem für andere Verkehrsteilnehmer ungefährlichen Tempo gefahren ist.
Es wäre so einfach.
Über den Daumen gezählt übersteigt im Sommer dort die Anzahl der mit Fahrrad beförderten Personen , die der mit MIV beförderten Personen.
Ein aAnwohner

Kommentar Nr. 12

Im Sommer weit mehr Rad- als Autofahrer

12

ja, ich habe mal spasseshalber morgens um 9 an der Ampel Schönhauser Ecke Eberswalder gezählt. c.a. 60 Radfahrer quetschen sich auf einen 1,50 m breiten Weg. Die Autos waren eindeutig in der Unterzahl - vielleicht waren es 10.

volle Zustimmung zum Radstreifen auf der Fahrban.

Der Hochbordradweg muss dann aber auch komplett entfernt werden. Zu oft glauben Autofahrer fälschlicherweise, ein Radweg wäre automatisch benutzungspflichitg und verhalten sich entsprechend feindselig gegenüber auf der Straße fahrenden Radfahrern.

Kommentar Nr. 13

Funktionierende Links nachgereicht

13

http://www.youtube.com/watch?v=WtNrjvxlib4
http://www.radlhauptstadt.muenchen.de/radlhauptstadt-news/details/articl...

Kommentar Nr. 14

Am besten gleich Rückbauen

14

Am besten sollte man den Radweg gleich zurückbauen und den Platz der Strasse bzw. einen dort angelegten Radstreifen zuschlagen. Im Bereich zwischen Arkaden und Danziger Strasse gibt es auch häufig Konflikte mit Fussgängern.

Ich kann mich auch an mindestens zwei tote Radfahrer wegen diesem Radweg erinnern. Einmal Rechtsabbieger an der Kopenhagener, einmal Schwedter Strasse. Ich meine mich zu erinnern, dass es auch einen dritten Toten gegeben hat, bin mir da aber nicht mehr sicher.

Obwohl die Schönhauser für mich lange Zeit die kürzeste Strecke gewesen wäre, bin ich immer eien Umweg gefahren. Das ist eine echt saugefährliche Todesstrecke! Schön wärs, wenn man den Weg durch den Mauerpark (teil)asphaltieren könnte, das ist schon eine ziemliche Holperstrecke, obwohl von der Verbindung oft optimal.

Kommentar Nr. 15

Prenzlauer Allee

15

Die Prenzlauer Allee, die parallel zur Schönhauser Allee verläuft, stellt die gleichen Probleme und Gefahrensituationen dar. Gerade in Anbetracht dessen, dass dies auf der Greifswalder Straße (wiederum parallel zur Prnezlauer Allee) gut gelöst ist durch eine Fahrradspur auf der Straße, ist es schwer nachvollziehbar, warum diese Lösung nicht überall durchgesetzt wird.

Kommentar Nr. 16

Spuren sinnvoller nutzen

16

Für die KFZ ist hier eine Spur zuviel, die dann sinnloserweise als Parkspur genutzt wird. Diese Spur könnte als 2,5m breiter Radweg sinnvoller genutzt werden, wäre leicht und Kostengünstig umzuwidmen. Es würde Menschenleben retten.

Kommentar Nr. 17

Trennzng von Fuss- und Radverkwhr

17

Der Vorschlag ist gut, auch fuer den Fussverkehe.

Kommentar Nr. 18

Gut gemeint

18

Die teilweise Aufhebung der Benutzungspflicht für den Radweg war gut gemeint, ist jedoch nicht praktikabel (siehe auch andere Kommentare).
Die Stellen zum Auffahren auf den Radweg sind i.d.R. zugeparkt - und wenn man an den Ampelkreuzungen bei Grün vom Radweg auf die Straße schwenkt, findet das bei Autofahrern auch keine Akzeptanz.
Der Zick-Zack-Kurs bringt mehr Konflikte mit sich, als er entschärft.

Lösung kann auch a.m.S nur das Tauschen von Parken und Radverkehr sein, ggf. auch erst mal mit einfacheren Mitteln (Markierung + Asphaltrampe für Parkende an vorhanden Bord + ein paar "Raumteiler" auf den dann ehemaligen Radweg). D.h. das Problem ist zu dringend, um auf einen Umbau nach allen Regeln der Kunst warten zu können.

Kommentar Nr. 19

Abbiegeunfälle zu verhindern

19

hilft dieser Vorschlag!

Wenn man sich für Radstreifen entscheidet, dann bitte auch die Dooring-Zone abmarkieren, sonst gefährdet sich die Hälfte der Radstreifenbenutzer an immer mal wieder plötzlich aufspringenden Fahrertüren der geparkten Fahrzeuge.

Kommentar Nr. 20

Ich bin ganz dagegen!

20

Falls das Sie wollen auf Straße fahren, dann sollten Fahrradwege komplett ausgebaut werden um mehr platz für Parken zu machen oder breitere Bürgersteig.

Was soll den das sein?

Heutzutage Fahrradfahrer benutzzen auch die Straße und dammit blockieren und bremsen Kfz Verkehr in diese wichtige Kfz Verkehr Richtung!

Falls das Polizei und Ordnungsamt machen sein Job korrekt (statt Geldbuße einfach sammeln von teilweise "falsch geparkte" Autos), die würden mehr Fahrradfahrer kontrolieren.

Ich fahre dort jeden Tag und sehr oft passiert das fahrradweg ist komplet leer, trotzdem es gibt Ar.....e das fahren am Straße.

Und zweitens, sie haben kein Geduld in rush-hour. Well, Kfz Fahrer haben auch nicht, aber wir mussen StVO Regeln respektieren, weil Sie denken das die sind nicht für ihn wichtig. OK, sie solltend das probieren, ABER Stadt sollte ihn as nicht genehmigen!

Ich bin dafür APSOLUT PFLICHT FÜR FAHRRADFAHRER NUR FAHRRADWEGE ZU BENUTZEN, wo Fahrradwege sind schon vorbereitet!

Auch Fragen an Berlins Vehrkerssenat: Warum haben Sie nicht auch ein Web Seite für Kfz Fahrer gestellt das mann kann dort diskutieren wlche Probleme wir haben mit dem Fahrradfahrer?

Kommentar Nr. 22

Lieber Peddy,

22

ich möchte Sie, trotz der emotionalen Themas, darum bitten sachlich zu bleiben und Äußerungen wie "trotzdem es gibt Ar.....e das fahren am Straße" einfach zu vermeiden. Des Weiteren möchte ich Sie auf unser Lob&Kritik Forum hinweisen (https://radsicherheit.berlin.de/lob_und_kritik), wo sie uns jederzeit Ihre Fragen und Anregungen mitteilen können, damit wir auf diese auch reagieren können.

Vielen Dank
Beste Grüße :)
Laura Welsch (Moderation)

Kommentar Nr. 21

@Preddy: Radverkehr ist Verkehr, nicht nur der Autoverkehr!

21

Wenn Sie selbst einmal mit dem Fahrrad auf den Radweg fahren würden, wüssten Sie um die Gefahren auf diesem Radweg. Es geht nicht nur um ein hohes Radverkehrsaufkommen auf dem Radweg, sondern insbesondere um die Kreuzungen an der Schönhauser Allee und die Kfz-Rechtsabbieger, von denen der Radverkehr immer wieder geschnitten wird und die aus meiner Sicht und aus der vieler anderer Menschen eine hohe Gefahr ausgeht. Dann auch die Fußgänger, die ohne zu schauen über dem Radweg laufen, die Führung des Radweges hinter den Tram-Haltestellen, wo es regelmäßig zu Konflikten kommt mit Fußgängern.

@Preddy, Straßen sind für alle da, und da sich der Radverkehrsanteil gerade eklatant erhöht (ich hörte, auf der Schönhauser Allee Zahlen von 32 % am Modal Split, kann aber keine Quelle angeben) hat, muss die Infrastruktur dem angepasst werden. Ich empfehle Ihnen, die Perspektive zu wechseln, aus dem Auto zu steigen und mal mit dem Rad zu fahren. Sie werden schnell merken, dass der Kfz-Verkehr das Verkehrshindernis in Berlin ist und nicht der Radverkehr.

@Preddy, was meinen Sie denn mit diesem Satz: "Ich fahre dort jeden Tag und sehr oft passiert das fahrradweg ist komplet leer, trotzdem es gibt Ar.....e das fahren am Straße."

Kommentar Nr. 23

JA!!

23

So ein Quatsch mit den Schildern kurz vor den Kreuzungen...

Kommentar Nr. 24

Breite Radfahrstreifen auf der Fahrbahn!

24

Die Radwege in der Schönhauser Allee müssen komplett zurück gebaut werden, da die KFZ-Fahrer davon ausgehen, dass wo Radwege sind, deren Benutzung auch obligatorich ist. Stattdessen müssen breite Radfahrstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet werden.

Damit wird auch das Problem der Nichträumung der Radwege im Winter gelöst. Auch lässt die Instandhaltung der Radwege stark zu wünschen übrig. Besonders ärgerlich sind Baumaßnahmen bei denen der Radweg abrupt gesperrt wird und man gezwungen wird auf dem Gehweg zu fahren, aktuell in Höhe von Nr. 157 ( vor Schneeweisschen & Rosenrot).

Kommentar Nr. 25

Bitte keine Streifen …

25

… egal welcher Art. Die Separation ist das Problem, nicht der Radweg ansich. Durch Streifchen wird das nicht besser.

Kommentar Nr. 26

Gefahrenbereich Schönhauser Allee

26

1.) Die Kreuzungen der Schönhauser sind alles andere als übersichtlich, da durch die parkenden Autos der Fahrradfahrer oft verdeckt wird und erst im letzten Moment entdeckt werden kann. Gerade bei der jetzigen Wetterlage mit Regen und Dunkelheit.

2.) Bei der Fahrraddichte ist der Fahrradstreifen einfach mal zu schmal, um sicher überholen zu können. Insbesondere das Stück am White Trash mit einem schmalen Bürgersteig und Fahrradweg führt immer wieder zu Problemen, da gerne Besucher vor dem Lokal stehen und nicht auf den Verkehr achten.

Es wäre wünschenswert den Fahrradweg ähnlich zu gestalten wie er bereits zwischen Saarbrücker Str. und Metzer Str. besteht.

Kommentar Nr. 27

Parkplätze abschaffen...

27

... und Radstreifen anlegen...

Kommentar Nr. 28

Parktaschen ja oder nein

28

Also wer schreibt, es habe sich "durch vermehrte Parkraumbewirtschaftung im Prenzlauer Berg die Parksituation sehr entspannt ", hat offenbar noch nie ein Auto besessen. Die Situation ist nach wie vor ab abends 19:00 katastrophal und ich würde doch sehr darum bitten, die Parkplätze auf der Schönhauser nicht á la Kastanienallee zu halbieren. Wenn man den Radweg auf die Fahrbahn legt, dann ist das ja nur mehr ein Austauschen der Lage, mithin geht dem Fußgänger ja nichts verloren. Wer flanieren will gehe in der Mitte unter dem Magistratsschirm, da ist massig Platz. Ich halte dieses ganze sowieso für unnötig, das Problem liegt ja nicht in der Lage des Radstreifens sondern an der Unaufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. Wenn alle wie ferngesteuert durch die Gegend laufen und fahren, kann es nichts werden. Ich habe als Radfahrer und Autofahrer noch nie in 14 Jahren Prenzlauer Berg dort eine "gefährliche Situation" gehabt, weil ich für andere mitdenke und vorausschauend fahre.

Kommentar Nr. 29

Antwort auf "Gast am 22. November 2013 - 13:32"

29

Eine autogerechte Stadt gibt es nicht, erst recht nicht in einem hoch verdichteten Gründerzeitquartier wie dem Prenzlauer Berg. Die Parkraumbewirtschaftung ist eine verkehrslenkende Maßnahme zur Abmilderung des Parkdrucks. Berufspendler und Besucherverkehre werden aus den Wohngebieten rausgehalten. Es ist eine Illusion zu glauben, dass Parkraumbewirtschaftung Parkplätze für alle Bewohner schafft. Ca. 30 % der Haushalte besitzen ein Kfz (was schon sehr gering ist), ein Berliner Mietshaus mit VH, QG und SF hat ca. 30 Haushalte, also müssen ca. 10 Kfz pro Haus irgendwo untergebracht sein. Bei Längsparken reicht der Platz vor dem Haus für max. 4, bei Querparken für 8 Kfz. Wo sollen die Kfz hin?
Es geht um eine Abwägung der Interessen: Stellpätze oder Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Meine Meinung: Billige Stellplätze (Parkhaus Schönhauser Allee Arkaden ist nicht ausgelastet, die oberste Etage wurde zu einer Strandbar umgewidmet) wird es nie genug geben, es sei denn, man reit jedes 2. Haus ab und baut auf den Brachen Parkplätze. Die Frage ist doch, warum die Schönhauser autogerecht (=zweispurig) bleiben soll, trotzdem der Kfz-Anteil am Modal sinkt und der Fahrradanteil steigt (und in Spitzen den Kfz-Anteil überholt hat)?
Sie haben "als Radfahrer und Autofahrer noch nie in 14 Jahren [...] dort eine "gefährliche Situation" gehabt"? Viele Teilnehmende hier und ich haben offensichtlich ganz andere Erfahrungen gemacht, und sicher fahren nicht nur Sie "vorausschauend".

Kommentar Nr. 30

Der Radweg ist lebensgefährlich

30

Abrupte enge Kurven zum Umfahren von Busspuren, die nicht einsehbar sind, Autotüren, die aufgerissen werden, Fußgänger, die ohne zu schauen auf dem Radweg laufen, Schilder und Werbung, die im Weg stehen und den Autofahrern die Sicht nehmen, so dass Rechtsabbieger den Radweg gar nicht einsehen können. Die Schönhauser ist eine wichtige und vielfrequentierte Tangente, da gehört eine Radspur auf die Strasse!

Kommentar Nr. 31

Komplette Schönhauser Radverkehr auf die Straße mit eigener Spur

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Es ist einfach zu gefährlich. Es tummeln sich Lieferverkehr, fegende Barmitarbeiter, Shopper etc auf dem Radweg. Dieser ist holprig, eng, windig und überall Poller. An abzweigenden Straßen fahren die Autofahrer immer auf den Radweg, damit sie die Straße selbst einsehen können. Ich fahre die Schönhauser oft von Anfang bis Ende durch und seit langem nur noch auf der Straße - nach zig gefährlichen Situationen reichts mir einfach.

Kommentar Nr. 32

Kiezinitiative Steglitz unterstützt den Vorschlag

32

Wir unterstützen den Vorschlag und fordern auch auf anderen 4-spurigen Straßen, so u.a. Schildhornstraße, Fahrradangebotsstreifen gekoppelt mit Tempo 30. Rad- und Fussverkehr sollten endlich mehr gefördert werden.

Kommentar Nr. 33

@Kiezinitiative Steglitz

33

Danke! Drücke die Daumen!

Kommentar Nr. 34

Radweg auf die Straße - gut

34

Und wohin mit dem Autoverkehr? Einspurig? Viel Spaß.

Kommentar Nr. 35

@ErichM

35

auf der rechten Spur stehen alle 50m Zweite-Reihe-Parker.
De facto ist die Schönhauser Allee schon jetzt überwiegend nur einspurig befahrbar.

Die Parkplätze auf den jetzigen Radweg und den au der Straße frei gewordenen Platz für einen breiten (~ 2,5m) Radangebotsstreifen nutzen.

Aber die Radfahrer nicht wie in der Greifswalder in die Dooring-Zone zwingen.

Kommentar Nr. 36

Radweg auf die Fahrbahn

36

... würde die Situation wesentlich deutlicher klären, als das Aufheben der Nutzungspflicht. Zudem wäre die Problematische Situation stetig auf die Straßenbahn Wartende zu rumkurven geklärt. Und das Problem, wer die Haltestellenbereiche zu reinigen hat, wäre dann auch eindeutig geregelt.

Kommentar Nr. 37

Durchgängiger Radweg auf der Straße

37

Wie auf allen Durchgangsstraßen sollte auf der gesamten Schönhauser ein breiter Radweg abgezeichnet werden. Je sicherer die Radler dort fahren können, desto mehr werden ihn nutzen und die Falschparker werden bei einem entsprechenem Verkehrsdruck schonmal seltener halten. Die hartgesottenen müssen halt kontrolliert werden. Für den Anlieferverkehr muß natürlich ausreichender Platz geschaffen werden, die den Anwohnern wohl nicht unbedingt schmecken wird ...

Kommentar Nr. 38

Beitrag gehört in die Rubrik "Abbiegekonflikte"

38

Guten Tag an das Team,

ich möchte darum bitten, dass mein Beitrag "Radweg-Benutzungspflicht auf der Schönhauser Allee komplett aufheben!" nicht mehr unter "Sonstiges" geführt wird, denn er benennt ganz klar wie gefordert einen "Hinweis auf Abbiegekonflikte in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen", und zwar auf der gesamten Schönhauser Allee.

Vielleicht ist es nicht ganz klar geworden, wie die Radweg-Benutzungspflicht auf der Schönhauser Allee mit der Gefahr von Abbiegeunfällen zusammenhängt. Die Benutzungspflicht ist kurz vor den meisten Kreuzunngen durch das Verkehrszeichen gegeben. Damit werden die Radfahrer/innen gezwungen, den Hochbordradweg zu benutzen. Zu kritischen Situationen kommt es bei rechtsabbiegenden Kfz, die die Radfahrer/innen auf dem Hochbordradweg hinter den parkenden Autos nicht sehen. Deshalb soll ja der Radverkehr auf der Straße. Was wiederum nicht erlaubt ist, weil ja diese Verkehrzeichen "Radweg" dort stehen, die die Benutzung des Radweges anordnen.

Danke!

Kommentar Nr. 39

Danke an die Moderation!

39

Meiner Bitte wurde stattgegeben, vielen Dank!

Kommentar Nr. 40

radweg

40

ja das finde ich auch!

Kommentar Nr. 41

Radstreifen auf der Straße

41

Den Vorschlag teile ich, er greift aber zu kurz:

Meines Erachtens sollte die Schönhauser Alle neu markiert werden: der Radweg sollte als Radstreifen auf die Straße verlegt werden und dafür der Fußweg verbreitert werden.

Die Kreuzungsbereiche auf der Schönhauser Allee sind generell gefährlich und sollten großflächig mit Halteverboten umzäunt werden.

Kommentar Nr. 42

Agressive Autofahrer

42

Samstag 15:00, 0°C, sonnig bis bewölkt. Endlich wieder schönes Wetter am Wochenende.
Bin gerade nach einer schönen MTB Tour heim kommend die Schönhauser nach Berlin rein gefahren.

Der Gehwegradweg ist mal benutzungspflichtig, mal nicht. Ich bin den Radweg früher oft gefahren und habe mir jedes mal geschworen ihn nie wieder zu benutzen weil er viel zu gefährlich ist.
Deswegen fahre ich auf der rechten Spur rechts.
Dichter Verkehr mit c.a. 40 km/h. Mich überholt ein schwarzer V40 Kombi, berliner Kennzeichen. Das Beifahrerfenster ist offen. Der Fahrer, Ende 30, brüllt irgendwas unverständliches mit "Radweg". Auf dem Beifahrersitz sitzt eine Frau auch Ende 30.
Wenige Meter weiter rote Ampel, Kolonne steht. Vor mir der V40. Er hat sich sehr weit rechts gestellt. Grün, die Autos vor ihm fahren los, der V40 fährt stark verzögert los.

usw. irgendwie musste ich dann auch mal wegen dem V40 sehr scharf bremsen, weil er plötzlich ohne Grund in die Eisen stieg. Ihr kennt solche Situationen.

Die MTB Tour war schön und ich will mir von solchen Leuten nicht den Samstag verderben lassen.

Der Radweg muss dringend weg! Autos drauf parken und die frei werdende rechte Spur als Radspur.

Kommentar Nr. 43

Agressive Autofahrer

43

Ja, sowas kennen wohl viele. Ist zwar eine Minderheit, aber das macht schnell agressiv.
Es fällt mir ab und an auch schwer bei sowas ruhig zu bleiben, aber mich tröstet, daß Radfahrer eh beweglicher sind und flexibler.
Außerdem sind die Tage derer auch gezählt. Genau sowas ist auch ein guter Grund Radwege und Autowege zu trennen oder sogar in stark radfrequentierten Straßen Tempo 30 anzuordnen.

Kommentar Nr. 44

Die Schönhauser

44

ist sicher eine besondere Herausforderung für die Stadtplaner der Zukunft. Sie zeigt nicht nur, dass der Fahradverkehr deutlich zunimmt und mit schmalen Radwegen nicht mehr bewältigt werden kann. Sie zeigt auch, dass die Radwege für neue Fahrrader mit integriertem Lastenkorb, Kinderwagenanhänger etc., die in der Gegend sehr beliebt sind, nicht geeignet sind. Die Lebenserfahrung lehrt, dass andere Fahrradfahrer hinter solch einem Transportmittel nicht langsam hinterfahren, wenn es sich bspw. den Prenzlauer Berg hochkämpft, sonder auf Straßen und Bürgersteige ausweichen. Das verdrießt natürlich die anderen Verkehrteilnehmer.

Kommentar Nr. 45

Radschutzstreifen

45

Besonders der letzte Absatz schafft mehr Sicherheit auch für die anderen VerkehrsteilnehmerInnen, da die Radfahrenden besser gesehen werden können. Teilweise wird man durch parkende SUV oder Transporter verdeckt, sodass FußgängerInnen oder abbiegende PKW das Rad übersehen. Auch würde das "Falschfahren" auf der Schönhauser damit stärker eingedämmt werden. Ich unterstütze diesen Vorschlag unbedingt!

Kommentar Nr. 46

Dagegen

46

Das ist doch den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

Die Schönhauser Allee ist derart stark befahren, das das automatisch den nächsten Konflikt zwischen PKW und Fahrrad heraufbeschwört.

Kommentar Nr. 47

Gefährdung durch Radfahrer

47

Radfahrer auf den Straßen behindern schlicht den Verkehr. Ich habe oft genug erlebt, wie sich arrogante Radler noch irgendwo durchzwängen mussten und somit Unfälle provozierten. An und für sich ist gegen Radfahrer auf den Straßen ja nichts einzuwenden, wenn sie sich gemäß der Verkehrsregeln verhalten. Nur machen das leider die meisten eben nicht.

Kommentar Nr. 48

@tkoehler

48

Radverkehr ist Verkehr. Deshalb heißt es ja auch RadVERKEHR. Der Anteil an Radlern im Modal Split übertrifft in Spitzen den Kfz-Verkehr. Warum sollte dem Radverkehr nicht der gebührende Platz eingeräumt werden? Außerdem ist schon jetzt oft eine Spur zugeparkt und trotzdem fließt der Verkehr. Auch als die Baustelle die Fahrbahn auf eine Spur reduzierte, war das mit wenigen Ausnahme kei Problem. Und wenn Hochbordradweg mit Parkstreife getauscht wird, fällt nicht einmal eine Spur weg. TEMPO 30 wäre auch nicht schlecht.

Kommentar Nr. 49

@Gast am 10. Dezember 2013 - 11:14

49

Sehr geehrter @Gast am 10. Dezember 2013 - 11:14,

wie hobrecht schon oben schon schrieb, können Radfahrer auf den Straßen nicht mehr und weniger den Verkehr behindern wie auch andere Verkehrsteilnehmer auch, zum Beispiel Auto-, Güter-, Fußgänger-, ÖPN- und natürlich auch Radverkehr. Das sind alles Verkehre! Es gibt eben nicht nur den motorisierten Individualverkehr.

Sie schreiben weiter, dass an "und für sich ist gegen Radfahrer auf den Straßen ja nichts einzuwenden" sei, "wenn sie sich gemäß der Verkehrsregeln verhalten." Um Ihnen die Absurdität dieses Satzes zu spiegeln, variiere ich Ihren Satz:

"An und für sich ist gegen Autofahrer auf den Straßen ja nichts einzuwenden, wenn sie sich gemäß der Verkehrsregeln verhalten. Nur machen das leider die meisten eben nicht."

Ihre Logik folgend dürfte es für keinen Verkehrsträger entsprechende Infrastruktur geben, denn Regelverstöße sind bei allen, auch bei den Autofahrern zu registrieren, oft mit fatalen wenn nicht gar mit tödlichen Folgen für schwächere Verkehrsteilnehmer.

Kommentar Nr. 50

Eine Alternative.

50

Was besser, auf meine Sicht wäre... eine Verbesserung an alle Kreuzungen (auch die Seiten Straßen). Ein vernünfitge Park Verbot durch Verkehrsinseln um 10m rund um jede Kreuzung wäre sehr Praktisch.

Kommentar Nr. 51

Ich bin komplett dagegen

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Ich bin komplett dagegen. Die Schönhauser Allee ist stark befahren und schon voll genug. Würde man den Radweg auf die Straße verlegen, wären die nächsten Konflikte zwischen Autos und Radfahrern da, zum Beispiel öffnende Autotüren und von links bedrängelt zu werden.